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in Maguindanao am 23.Nov.2009 |
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Aktion zur Gesetzgebung gegen gewaltsames Verschwindenlassen
Die Gesetzgebung gegen das „Verschwindenlassen“ steht auf den Philippinen vor der letzten Hürde. Die verschiedenen Entwürfe im Senat und im Repräsentantenhaus müssen jetzt vereinheitlicht werden. Diesem gemeinsamen Entwurf muss dann in beiden Häusern zugestimmt werden, bevor er dann mit Unterzeichnung durch den Präsidenten Gesetzeskraft erlangt. Ein kritisches Datum ist der 7. Juni, an dem sich das Repräsentantenhaus zunächst vertagt. Schon oft sind philippinische Gesetze im letzten Moment daran gescheitert, dass sie immer wieder auf die lange Bank geschoben wurden, bis schließlich der Kongress neu gewählt wurde. Dann geht alles wieder von vorne los. Außerdem ist es nötig, dass die endgültige Formulierung des Gesetzes bestimmte Bedingungen erfüllt, den UN-Definitionen zum erzwungenen Verschwinden entspricht und die Bestrafung der Verantwortlichen garantiert. Es ist also wichtig, dass internationaler Druck zur Verabschiedung eines zufriedenstellenden Gesetzes bis zum 7. Juni führt. Sie sollten den Briefentwurf direkt oder in abgeänderter Form benutzen, um den Sprecher des Repräsentantenhauses und den Senatspräsidenten per Fax oder Email anzuschreiben.
Eilaktion - UA zu drei Verschwundenen vom 18. Januar 2012
Bitte schreiben Sie Briefe anhand der Empfehlungen auf der UAFollow-up zur Eilaktion vom 18.01.2012. Achtung:
siehe dazu auch - besonders für Jugendliche - die Fallbeschreibung auf der Asien-Pazifik-Seite von Amnesty International http://www.apyouth.net/2012/01/7485/
Aktion zu "Verschwindenlassen" in den Philippinen - nur zur Information. Die Kampagne ist in dieser Form zunächst beendet
In den Philippinen sind in der letzten Dekade mindestens 200 Menschen dem Verschwindenlassen zum Opfer gefallen. Die Opfer wurden nicht nur ihrer Freiheit beraubt, sondern wurden auch häufig ermordet oder gefoltert. Mutmaßliche Täter - häufig aus Kreisen des Militärs - wurden kaum vor Gericht gebracht. Das führte zu einer Kultur der Straflosigkeit.
Dazu ein Artikel unter dem Titel: End enforced disappearances, torture and political killings in the Philippines sowie ein Musterbrief an die Regierung. Eine ausführliche Darstellung in "The Wire"
Hier ein konkreter Fall von Verschwindenlassen: James Balao. Seit mehr als 2 Jahren verschwunden. Hier können Sie Präsident Aquino direkt anschreiben.
Kampagne gegen Straflosigkeit der Täter auf den Philippinen
Briefempfehlungen im zentralen Dokument der Kampagne vom 29. Aug 2008 "WITNESSING JUSTICE – BREAK THE CHAIN OF IMPUNITY", die deutsche Fassung lautet "Gegen Straflosigkeit – Für Gerechtigkeit".
Im Fallblatt zu Nelson Asucena ist der Mechanismus der Straflosigkeit durch Verschleppen und Untätigkeit aufgezeigt.
Eilaktion von Amnesty International: Verschwindenlassen James Balao - nur zur Information
James Balao, ein Menschenrechtsverteidiger für indigene Rechte, einer der Gründer der indigenen Organisation Cordillera Peoples Alliance - CPA, ist seit dem 17. September verschwunden. Er soll Berichten zufolge von Angehörigen der Polizei in La Trinidad abgeführt worden sein. Er soll am Leben sein und von den Sicherheitskräften an einem unbekannten Ort gefangen gehalten werden.
Amnesty International schlägt eine Aktion der Solidarisierung durch Fotos mit einem Plakat von James Balao vor. Details dazu in der Beschreibung der Aktion. Endtermin der Aktion 31. Oktiober 2009. Zur Unterstützung der Aktion: Plakat mit Text zu James Balao und Plakat zu "Verschwindenlassen" mit Balao und Fallbeschreibung James Balao und Hintergrund "Verschwindenlassen" in den Philippinen.Die Entwicklung des Falles und Empfehlungen zum Schreiben von Briefen ist in der ursprünglichen Eilaktion (UA) und zwei darauffolgenden Updates geschildert:
Ursprüngliche UA vom 25. September 2008, update 1 vom 6. November, update 2 vom 19. November, update 3 vom 23. Januar 2009
- von Externen
(amnesty international teilt nicht notwendigerweise die dort geäußerten Einschätzungen und Aktionsaufforderungen und übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte externer links nach Maßgabe der Haftung für Links.)
"Projekt zur Menschenrechtsbeobachtung - International Peace Observer Network (IPON)"
Menschenrechtsbeobachtung in Philippinen -
Einstiegssseminar vom 20.-22. April in Marburg.
Das Einstiegsseminar richtet sich an alle, die an einer Ausreise im Januar 2013 als MenschenrechtsbeobachterIn interessiert sind, aber auch an Menschen, die sich allgemein über das Projekt und die Arbeit mit Menschenrechten in den Philippinen informieren möchten.
Organisiert wird das Seminar von International Peace Observers Network (IPON), die in verschiedenen Projektregionen MenschenrechtsverteiderInnen begleitet.
Weitere Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie unter www.ipon-philippines.org
Eilaktionen der Asiatischen Menschenrechtsorganisation AHRC
zur Zeit keine aktuellen UAs
Nur zur Information
Aktion der indigenen Organisation Cordillera Peoples' Alliance CPA
wegen der Ermordung ihres Mitarbeiters RAFAEL MARKUS BANGIT am 8. Juni 2006
Stellungnahme der CPA, Falldarstellung und Appelladressen
Eilaktionen der philippinischen Menschenrechtsorganisation Karapatan
Die drastische Verschlechterung der Menschenrechtslage seit Februar 2006, sowie die Zielrichtung politischer Morde und Einschüchterungen an Angehörigen legaler linksgerichteter Organisationen hat eine Häufung von Eilaktionen der Menschenrechtsorganisation Karapatan zur Folge. Im folgenden eine Auswahl früherer UAs:42.) Politischer Mord an 4 Mitgliedern der Bauernorganisation KMP in Masbate
Am 7. September 2010 wurden Vincente Flores, 41, Richard Oliva, 44, Melecio Monacillo 45 und Jonathan Monacillo, 21 durch Mitglieder des 9ten Infanterie Bataillons der Philippinischen Armee (IBPA) in der Siedlung Irong-irong in Mobo, Masbate in einem Massaker getötet. Die vier Männer waren alles Bauern und Mitglieder der Masbate People's Organization (MAPO), einem Ortsverband von Magbubukid ng Pilipinas (KMP), auf Deutsch „Philippinische Kleinbauern Bewegung“.
Dazu eine Eilaktion von Karapatan vom 21. September 2010. Deutsche Fallbeschreibung.
41.) Politischer Mord an Bayan Muna Mitglied Casiano Abing in Samar
Dazu die Fallbeschreibung von Karapatan vom 28. August 2010
40.) Politischer Mord an dem Bayan Muna Koordinator der Provinz Aklan, Fernando Baldomero
Dazu die Fallbeschreibung von Karapatan des ersten politischen Mordes unter dem Präsidenten Aquino
39.) Illegale Verhaftung und Bedrohung von Gesundheitsarbeitern in der Provinz Rizal
Es geht um die illegale Festnahme von 43 Health Workers durch das Militär in Rizal, unter ihnen UCCP Mitglied Dr. Alex Mones und Dr. Merry Mia Clamor, die Ehefrau von Roneo Clamor, Deputy Secretary General von Karapatan. Die Verhafteten wurden zum Camp Capinpin gebracht. Ihnen wurde vorgeworfen, Mitglieder der NPA zu sein und im Besitz von Material zur Herstellung von Bomben zu sein. Der CHR wurde der Zugang zum Camp Capinpin verweigert. Die Angehörige der Festgenommenen werden einen Writ of Amparo stellen. Mehr dazu und Anleitung zum Briefeschreiben finden Sie in der Eilaktion von Karapatan
38.) Einschüchterung, Bedrohung
wieder einmal die neue Strategie der fälschlichen Beschuldigung und Einschüchterung durch das Militär.
Die UA von Karapatan Bohol gilt dem Women's Development Center in Bohol und da vor allem ihrer Vorsitzenden Ira Pamat. Sie wird beschuldigt, Mitglied der NPA zu sein. Sie ist eine sehr engagierte Streiterin für die Zivilgesellschaft. Solche Beschuldigungen waren in der Vergangenheit oft Vorspiel zu einem politischen Mord, gerade in Bohol. Mehr dazu und Anleitung zum Briefeschreiben finden Sie in der Eilaktion von Karapatan Bohol vom 31. Januar 2010.
37.) Bedrohung eines Menschenrechtsverteidigers
Der Arzt und Menschenrechtsverteidiger Dr. Oliver Gimenez und zwei weitere Opfer von Menschenrechtsverletzungen stehen unter Bedrohung. Sie wurden mit der PNP in Verbindung stehende Organisation Inter-Agency Legal Advisory Group - IALAG fälschlich beschuldigt, Führungsmitglieder der Aufstandsarmee NPA zu sein und in einem Feuergefecht Armeemitglieder angeschossen zu haben. Durch diese Brandmarkung sind Dr. Gimenez und die beiden anderen Opfer höchst gefährdet und praktisch Zielscheiben.
Mehr dazu und Anleitung zum Briefeschreiben finden Sie in der Eilaktion vom Dezember 2008 der Karapatan. Dazu ein update vom 1.1.2009
Auch Amnesty International hat den Fall aufgenommen. Dazu siehe auch den Brief von Amnesty International an die Vorsitzende der Menschenrechtskommission der Philippinen.36.) Morddrohungen
Fr. Romeo Tagud, Pfarrer der Unabhängigen Philippinischen Kirche - Iglesia Filipina Independiente - IFI - in Bago City, Provinz Negros Occidental und Mitglied des Rates der Menschenrechtsorganisation Karapatan in Negros, erhielt am 3. August 2008 eine Morddrohung in Form eines Briefes, der ein Geschoss enthielt. Die Urheber gehören mutmaßlich dem Militär an.
Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 18. August 2008.35.) Entführung und Folter
Pastor Rodel B. Canja von der UCCP wurde mutmaßlich von Angehörigen der Sicherheitskräfte am 6. Mai in der Provinz Rizal entführt, gefoltert und bedroht. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 3. Juni 2008.34.) Schikanierung
Das Ehepaar Galapon wurde laut Karapatan von Angehörigen der philippinischen Armee in Nueva Ecija im März 2008 vielfach belästigt und schikaniert. Der Eheman Janneber Galapon ist Mitglied der basischristlichen Gemeinschaften in der Provinz. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 3. Juni 2008.33.) Mord
Der auf Kaution freigelassene politische Häftling Ronald Sendrijas wurde am Donnerstag, den 17. Januar 2008 von bewaffneten Motorradfahrern in Bohol erschossen. Er hatte mehrfach vorher Morddrohungen erhalten, weil er sich politisch und zivilgesellschaftlich engagiert hatte. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 19. Dezember 2007.32.) Inhaftierung, Folter und versuchte Tötung
Der Bauer Renante Rumagos wurde am 12. Dezember in Monkayo in Compostela Valley von Scout Rangers abgeführt, mit Messerstichen schwer verletzt und für tot liegen gelassen. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 19. Dezember 2007.31.) Bedrohung und Einschüchterung
Menschenrechtsverteidiger der Menschenrechtsorganisation Karapatan und anderer Organisationen, darunter Liza Serenio, die Vorsitzende von Karapatan Bohol, wurden am 21. Oktober 2007 vom Militär in Batuan auf Bohol massiv bedroht und eingeschüchtert, als sie als Beobachter an einer vom Militär anberaumten Schulung der Einwohner von Batuan teilnahmen. In der Schulung sollten die Einwohner zu einer Selbstverteidigung gegen die NPA veranlasst werden. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 13. August 2007.30.) Mord und summarische Hinrichtung an drei Personen
Rodrigo "Bador" Siacor , Mitglied der linken Listenpartei ANAKPAWIS und Antonio Mercado, Funktionär der Zuckerarbeitergewerkschaft (NFSW-FGT) sowie Alano Clerigo, Unterstützer der Bauerngewerkschaft KMP wurden im August bzw. Oktober 2007 mutmaßlich von Militäragenten bzw. Angehörigen der Revolutionary Revolutionary Proletarian Army-Alex Boncayao Brigade (RPA-ABB), einer Abspaltung der NPA, der man eine Zusammenarbeit mit dem Militär nachsagt, in Negros Occidental getötet. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 23. Oktober 2007.29.) Verschwindenlassen
Drei Mitglieder der linken Listenpartei ANAKPAWIS ,Antonino D. Roda, Eric E. Buhain und Julius Sango wurden am 3. August in der Provinz Zamboanga del Sur von 9 bewaffneten Männern, die mutmaßlich dem 53. Infanteriebataillons der Philippinischen Armee angehören, in Guipos abgeführt. Bis zum 13. August sind sie noch nicht wieder aufgetaucht.
Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 13. August 2007.28.) Ermordung
Charlie Solayao, 50 Jahre alt, verheiratet mit 12 Kindern, stellvertretender Vorsitzender von Kadamay, einer Organisation städtischer Armer, wurde am 17. Juli 2007 in Tacloban City in Leyte von zwei maskierten Motorradfahrern erschossen.
Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 17. Juli 2007.27. Außergerichtliche Hinrichtung
Mario "Mayong" Auxilio, 50 Jahre alt, Generalsekretär von Bayan Muna Bohol, wurde am 15. Juni 2007 in der Gemeinde Poblacion, Bien Unido, Bohol, niedergeschossen. Die Täter standen mutmaßlich mit dem 15. Infanteriebataillon der philippinischen Armee in Verbindung. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 18. Juni 2007.26.) Massaker
Drei Zivilisten, Mitglieder der Bauerngewerkschaft KMP, wurden am 5. Mai 2007 in Negros Occidental mutmaßlich vom Militär während eines Gefechtes mit der NPA erschossen. Das Militär behauptete, es habe sich um Kämpfer der NPA gehandelt.
Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 11. Mai 200725.) Verschwindenlassen
Abner L. Hizarsa, ehemaliger politischer Häftling, Mitglied der Gefangenenhilfsorganisation SELDA, wurde am 22. März 2007 von bewaffneten Männern in Subic in der Provinz Zambales entführt. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 30. März 200724.) Verschwindenlassen
Josephine Nogoy, Mutter von zwei Monate alten Zwillingen, wurde am 27. März 2007 von 15 bewaffneten Männern in der Stadt San Jose in Tarlac abgeführt und ist seitdem verschwunden. Sie wurde von der Polizei verdächtigt, NPA-Mitglied zu sein. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 31. März 200723.) Außergerichtliche Hinrichtung
Cipriano Ligaspo, 43 Jahre alt, wurde am 14. März in Masapia, San Andres, Bunawan in der Provinz Agusan Del Sur von zwei nicht identifizierten Männern mit Gesichtsmaske erschossen. er wurde vom Militär verdächtigt, Sympathisant der NPA zu sein. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 21. März 2007.22.) Summarische Hinrichtung
Carlito Getrosa, Mitglied der Listenpartei Bayan Muna, wurde am 11. März 2007 in Pigcawayan in der Provinz North Cotabato, von einem bewaffneten Motorradfahrer erschossen. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 14. März 2007.21.) Summarische Hinrichtung
Che Che Gandinao, die gegenüber dem UN-Sonderberichterstatter Alston als Zeugin für den politischen Mord an ihrem Schwiegervater aufgetreten war, wurde von einem bewaffneten Mann auf einem Motorrad am 10. März 2007 in Misamis Oriental erschossen. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 11. März 2007.20.) Ermordung
Felisa Timog Ocampo, Koordinatorin der Listenpartei Bayan Muna in Moron, wurde in Moron in der Provinz Bataan, am 2. März in der Gemeinde Moron von bewaffneten Männern auf einem Motorrad und in einem Auto getötet. Einzelheiten dazu und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 2. März 2007.19.) Summarische Hinrichtung
Renato "Atong" Torrecampo Pacaide, 53 Jahre alt, Provinzkoordinator der Listenpartei Anakpawis und Generalsekretär einer Bauernvereinigung, wurde am 2. März in Digos City in der Provinz Davao del Sur von zwei bewaffneten Männern auf einem Motorrad erschossen. Einzelheiten dazu und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 2. März 2007.18.) Verschwindenlassen
Felicidad Katalbas, 53 Jahre alt, Projektmitarbeiterin des Negros Rural Assistance Program, Inc. in Dumaguete, Negros Oriental, verschwand am 25. Januar spurlos in Kabankalan in Negros Occidental. Zeugen hatte gesehen, wie sie von Männern in Zivil in einen silbernen Van gezerrt wurde. Dazu die Eilaktion.17.) Summarische Hinrichtung
Dalmacio Tatay Daki Gandinao, 74 Jahre alt, Vorsitzender der Listenpartei Bayan Muna in der Provinz Misamis Oriental, wurde am 8. Februar 2007 in seinem Haus in Purok 7, Hanel, Poblacion Salay, Misamis Oriental, von einem bewaffneten Mann vor den Augen seiner Frau erschossen.
Einzelheiten dazu und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 10.Februar.
16.) Summarische Hinrichtung
Dominador de Luna, Führungspersönlichkeit von Bayan Muna, wurde in Catbalogan in Samar am 29. Januar 2007erschossen. Dazu liegt eine Eilaktion von Karapatan vor
15.) Summarische Hinrichtung
Professor Jose Ma Cui, 53 Jahre alt, Gründungsmitglied von Bayan Muna, früher Vorsitzender und Direktor von KATUNGOD-EV, einer Partnerorganisation von Karapatan, Professor an der Universität der östlichen Philippinen in Catarman, Provinz Nordsamar, wurde am 19. Januar 2007 von zwei nicht identifizierten Männern auf Motorrädern erschossen. Dazu liegt eine Eilaktion von Karapatan vor.
14.) Summarische Hinrichtung
Am 31. Dezember 2006 wurde Rodolfo Ompong Alvarado, eine Führungsperson der linken Listenpartei Bayan Muna in Ligao City in der Provinz Albay von vier nicht identifizierten Männern erschossen. Dazu liegt eine Eilaktion der Menschenrechtsorganisation Karapatan vor.
13.) Summarische Hinrichtung
Am 12. Dezember 2006 wurde der Menschenrechtsanwalt Gil Gojol von bewaffneten Motorradfahrern ermordet, ebenso sein Fahrer Danilo France. Er war früher Präsident der Anwaltskammer von Sorsogon und Anwalt der Gewerkschaftsorganisation ADLO-KMU. Die Menschenrechtsorganisation Karapatan hat dazu eine Eilaktion verfasst.
12.) Illegaler Arrest
Acht Menschenrechtsverteidiger der Karapatan wurden am 23. August von angehörigen des 74. Infanteriebataillons illegal in Haft genommen und bedroht, als sie die Leiche einer in einem Gefecht zwischen Armee und NPA getöteten jungen Frau untersuchen wollten.
Hier finden Sie die Eilaktion der Karapatan dazu.11.) Summary Execution
25th human rights defender killed in Negros Oriental, Philippines, 21 June 200610.) Summary Execution
UCCP Pastor killed in Nueva Ecija, Philippines, May 21, 20069.) Summary Execution
Peasant shot 47 times inside home in Agusan del Sur, Philippines on Apr. 5, 20068.) Enforced Disappearance
Youth Leader from Hacienda Luisita, Tarlac Missing since Apr. 3, 20067.) Summary Execution
Another Hacienda Luisita labor leader shot dead in Tarlac6.) Summary Execution
Peasant Leader shot dead in Bohol, Philippines
5.) Summary Execution
Bayan Chairperson killed in Malolos, Bulacan, Philippines4.) Summary Execution, Frustrated Killing, Threat/Harassment/Intimidation
Bayan Muna Member killed, while other co-members harassed in Nueva Ecija, Philippines3.) Threat/Harassment/Intimidation, abduction, illegal arrest and enforced disappearance
Labor leader abducted, while former union leader is harassed by government soldiers in Bulacan, Philippines2.) Abduction, Illegal Arrest and Enforced Disappearance
Barangay Officials abducted and victims of enforced disappearance in Nueva Ecija, Philippines1.) Summarische Hinrichtung
Bauernführerin Ofelia Rodriguez in der Provinz Pampanga auf Luzon am 16. Januar 2006.
44.) Amnesty International Deutschland: Kein Fortschritt bei der Aufarbeitung des Massakers von Maguindanao
43.)
Pressemitteilung von Amnesty International Philippinen
zum 2. Jahrestag
des Massakers von Maguindanao
42.) Amnesty International
Philippinen, Pressemitteilung am
18. Oktober 2011
zur Ermordung von Father Fausto Tentorio - PIME in Arakan, North Cotabato,
Mindanao
41.) Amnesty International:
Öffentliches Statement vom
13. Oktober 2011
Amnesty fordert Präsident Aquino auf, die Entsendung von
Milizen in Bergbaugebiete rückgängig zu machen
40.) Amnesty International Philippinen,
Pressemitteilung am
22. Juli 2011
Amnesty fordert Präsident Aquino auf, in seiner bevorstehenden Rede an die
Nation - SONA - einen klaren Plan zum Schutz der Menschenrechte vorzulegen
Amnesty to Aquino: commit to a clear roadmap towards human
rights protection for SONA
Amnesty International Philippines appeals to President Benigno ‘Noynoy’ Aquino
to announce an action plan for human rights protection for his State of the
Nation address on 25 July. The organization reiterates that torture, political
killings and enforced disappearances continue even under his watch one year
after his inauguration.
39.) Amnesty International:
Progress, Stagnation, Regression?
The State of Human Rights in the Philippines under Aquino, Index: ASA
35/002/2011
Menschenrechtsbilanz der Regierung Aquino nach einem Jahr Regierungszeit am
30. Juni 2011
38.) "Verschwindenlassen" in den Philippinen
In den Philippinen sind in der letzten Dekade
mindestens 200 Menschen dem Verschwindenlassen zum Opfer gefallen. Die Opfer
wurden nicht nur ihrer Freiheit beraubt, sondern wurden auch häufig ermordet
oder gefoltert. Mutmaßliche Täter - häufig aus Kreisen des Militärs - wurden
kaum vor Gericht gebracht. Das führte zu einer Kultur der Straflosigkeit.
Dazu ein Artikel unter dem Titel:
End enforced disappearances, torture and political killings in the Philippines
sowie ein
Musterbrief an die Regierung.
Eine ausführliche Darstellung
in "The Wire"
In the past decade, more than 200 Filipinos have reportedly been
victims of enforced disappearance. In each case, the victims are robbed of their
liberty – and usually their life as well. Few investigations take place into
allegations of abductions, torture and killings and hardly anyone is brought to
justice for these abuses, resulting in a culture of impunity.
37.) Amnesty International
MASSAKER VON MAGUINDANAO OFFENBART SCHWÄCHEN DER PHILIPPINISCHEN JUSTIZ
36.) Amnesty International
Pressemitteilung zum 1. Jahrestag der Massakers an 57
Menschen, darunter 32 Journalisten, in Maguindanao. Philippinen, am 23. November
2009:
Philippines: Justice still not served one year after massacre
Dazu auch ein
Video (auf Englisch) mit einem Journalisten, der dem Massaker entkam
35.) AMNESTY INTERNATIONAL
Die Menschenrechtsbilanz der ersten 100 Tage der Präsidentschaft
Aquino: Die meisten Versprechungen wurden nicht eingehalten, die Hoffnungen
enttäuscht
Philippines: Human Rights Report Card for Aquino’s First 100 Days
34.) AMNESTY
INTERNATIONAL
Philippine police responsible for
torture must be prosecuted
Video zeigt: Polizei foltert
33.) Amnesty International Jahresbericht Philippinen 2010
32.)
Offener Brief von Amnesty
International Deutschland zur Wahl des philippinischen Präsidenten Benigno
Aquino III.
In diesem offenen Brief gratuliert Amnesty Deutschland zur
Wahl und macht dem Präsidenten Vorschläge für die ersten 100 Tage zur
Verbesserung der Menschenrechtssituation. Open letter of Amnesty International
Germany to the newly elected President
Benigno Aquino III with congratulations and proposals for improvement of human
rights situation in the Philippines
31.)
Presseerklärung von
Amnesty International am 6. Mai 2010
zu den bevorstehenden Wahlen auf den Philippinen
Politische Gewalt beeinträchtigt die Wahlen auf den Philippinen am 10. Mai 2010.
Mindestens 5 Kandidaten und 16 Wahlhelfer wurden in diesem Jahr bisher ermordet
30.) Öffentliches Statement
von Amnesty International vom 21. April 2010
Philippinen - Die rechtliche Handhabung des
Maguindanao Massakers lässt Besorgnis über das Rechtssystem
aufkommen -
Index: ASA 35/005/2010
Die
Niederschlagung der Anklagen gegen zwei prominente Mitglieder
des Ampatuan Clans, die der Beteiligung am Maguindanao Massaker im November 2009
angeklagt waren, drei Wochen vor den philippinischen Wahlen erweckt den Eindruck,
dass Interessen der Politik den Vorrang vor Recht und Menschenrechten haben,
erklärt Amnesty International. Das Maguindanao Massaker zeigt nur zu klar, dass
lokale Politiker und ihre bewaffneten Gruppen zur Verfolgung ihrer politischen
Interessen einfach 50 Menschen öffentlich töten können.
29.) Amnesty International begrüßt in einer
Stellungnahme
vom 31. März 2010
die Entscheidung der philippinischen
Regierung, einer Resolution des UN-Sicherheitsrates zu folgen, den Schutz von
Frauen in bewaffneten Konflikten sicher zu stellen. Dazu verkündete die
Regierung am 26. März 2010 den Nationalen Aktionsplan (NAP) zu Sicherheit und
Frieden für Frauen.
28.) Die Menschenrechtskommission der ASEAN Staaten
versagt an der ersten Hürde.
Amnesty International drückt in einer
Stellungnahme vom 30. März
2010 Enttäuschung darüber aus, dass die Menschenrechtskommission keine
Individualbeschwerde behandelt.
27.)
Öffentliches Statement
von Amnesty International vom 9. Februar 2010.
In diesem Statement fordert Amnesty International die
Präsidentschaftskandidaten für die Wahlen im Mai auf, ihre Einstellung zu
den Menschenrechten zu erklären. Dabei geht es im Besonderen um den Widerruf
der Genehmigung für den einsatz von Privatarmeen und Milizen bei der
Aufstandsbekämpfung, um die Schaffung einer Kommission zur Verhinderung und
Verfolgung von "Verschwindenlassen" und politischen Morden und um die
Durchsetzung der UN-Prinzipien zum Schutz interner Flüchtlinge.
26.) Pressemitteilung von Amnesty International vom 8. Dezember 2009 zum Kriegsrecht in Maguindanao
25.) Pressemitteilung von Amnesty International vom 26. November 2009 zum Massaker in Maguindanao
24.) Pressemitteilung von Amnesty International vom 23. November 2009 zur Ermordung von mindestens 21 Zivilisten, darunter Journalisten, in Maguindanao, Mindanao
23.) Stellungnahme von Amnesty International zu den politischen Morden an Reverend Father Cecilio Lucero, katholischer Priester und Menschenrechtsverteidiger, und an einem Führer des Volkes der Higaonon Datu Mampaagi Belayong: Philippines: Recent political killings raise fears for human rights defenders, AI Index: ASA 35/008/2009, 15. September 2009
22.) Amnesty International Bericht:
Philippines: Shattered Lives - Beyond the 2008-2009 Mindanao Armed
Conflict“ und
deutsche Kurzfassung
Index: ASA 35/003/2009 August 2009
21.)
Stellungnahme von Amnesty International zur bevorstehenden Rede an die Nation -
SONA - von Präsidentin Arroyo
AMNESTY INTERNATIONAL, July 23, 2009
Philippines: AI urges President Arroyo to leave a positive legacy of human
rights
20.)
Stellungnahme von Amnesty International zur Serie von Bombenattentaten in
Mindanao
AMNESTY INTERNATIONAL, July 7th 2009
Philippines: Multiple bombings in Mindanao are unlawful attacks on Civilians
18.)
Amnesty International fordert in
einer öffentlichen Erklärung vom 12. März 2009
eine Untersuchung und Beendigung der politischen Morde auf den Philippinen,
nachdem in den letzten drei Wochen wieder drei Menschen getötet wurden.
Es handelt sich um Eliezer Billanes, einen Umweltaktivisten zum Bergbau,
Rebelyn Pitao, Lehrerin und Tochter eines Führers der Neuen Volksarmee
NPA und Ernesto Rollin, einen Rundfunkjournalisten in Mindanao.
17.)
Philippinen –
Landraub zur Erschließung von Rohstoffen und Bodenschätzen
Vortrag von Dr. Jochen Range,
Philippinenkoordinator der deutschen Sektion von Amnesty International, auf dem
Seminar von Amnesty International, 10. bis 12. Oktober 2008 in Fulda, unter dem
Titel: Weggeräumt - Wo das Recht auf ein Zuhause nichts wert ist.
Der Beitrag findet sich auch in leicht veränderter Form im Sonderheft des
Asienhauses
Focus Asien
32
16.) Amnesty International: Bericht zum
Konflikt zwischen muslimischen Aufständischen der MILF und der philippinischen
Armee in Mindanao
PHILIPPINES
- Shattered Peace: the human cost of conflict in Mindanao
AI Index: ASA 35/008/2008
Amnesty International October 2008
15.) Amnesty
International: Kampagnenpapier zur
AI-Kampagne gegen Straflosigkeit bei politischen Morden und "Verschwindenlassen"
:
"WITNESSING JUSTICE –
BREAK THE CHAIN OF IMPUNITY",
July 2008,
Index: ASA 35/003/2008
Dazu die deutsche Übersetzung: "Gegen
Straflosigkeit – Für Gerechtigkeit"
14.) Amnesty International: Pressemitteilung vom 21. August 2008 zum Konflikt in Mindanao zwischen Regierungstruppen und moslemischen Aufständischen der Moro Islamic Liberation Front - MILF
13.) Lea Biason - Campaigner for Southeast Asia
of Amnesty International : Political killings, human rights and the peace
process,
Auszug
aus dem
Tagungsbericht:
„Politische Morde und Rechtsstaatlichkeit – Das Beispiel Philippinen“,
8-9 Mai
2008, Berlin, in
FOCUS ASIEN 30
12.) Stellungnahme von Amnesty International zur Begutachtung der Menschenrechtssituation auf den Philippinen der UN-Arbeitsgruppe Universal Periodic Review (UPR) vom 7. bis 18. April 2008.( siehe dazu auch die Vorlage der Regierung der Philippinen zum UPR-Prozess.)
11.) Mitteilung der ai-Philippinenkoordinationsgruppe: Menschenrechtsanwältin Solema Jubilan erschossen
10.) Pressemitteilung
von ai vom 7. November 2007
Aufruf zum Schutz der
Brüder Manolo Raymond and Reynaldo
Manalo wurden in Mindanao seit Februar 2006 als angebliche
Aufstandsunterstützer in militärischer Haft gehalten und gaben an, 18 Monate
lang gefoltert worden zu sein.
Seitdem sie entkommen konnten, suchen
sie Schutz bei den Gerichten, jetzt wieder am 8. November 2007. amnesty
international fordert Zeugenschutz und ein
Strafverfahren gegen die Täter.
9.) Kurzinformation von amnesty international
Deutschland zum
EU-ASEAN-Außenminister-Treffen am 14./15.03.2007
"ZUR MENSCHENRECHTSLAGE IN
ASEAN-STAATEN", hier: Politische Morde auf den Philippinen
8.) Pressemitteilung von ai vom 23. Februar 2007: Philippines: All parties must act on political killings ahead of elections
7.) a.) Bericht von amnesty
international zu politischen
Morden, AI-Index : ASA 35/009/2006:
Philippines - Political Killings, Human Rights and the Peace
Process
b.) Deutsche Übersetzung des
Berichtes
c.) Deutsche Kurzfassung zum
Bericht
d.) Memorandum
zum Gespräch der ai-Generalsekretärin Irene Khan mit
Präsidentin Arroyo in London am 15. Sept. 2006
6.) Pressemitteilung von ai vom 15. August 2006: Philippinen: Politische Morde torpedieren
möglichen Friedensprozess
Entsprechende Pressemitteilung auf Englisch
5.) Vergleichbare Information wie unter 13.) findet man im Artikel aus der Augustausgabe des "wire - Amnesty International" als deutsche Übersetzung
4.) Pressemitteilung von amnesty international vom 25. Juli 2006 zu den politischen Morden auf
den Philippinen
amnesty international
erklärt anlässlich der Regierungserklärung zur Lage der Nation
- SONA - von Präsidentin Arroyo, die Regierung müsse
konkrete Maßnahmen ergreifen, um die politischen Morde zu
verhindern. Sie müsse auch mehr zur Verbesserung des
Zeugenschutzes tun.
Deutsche
Übersetzung der Pressemitteilung
3.) Pressemitteilung der
deutschen Sektion von amnesty international zur Abschaffung der
Todesstrafe auf den Philippinen
Am 6. Juni beschloss der
philippinische Kongress die Abschaffung der Todesstrafe. Dazu gab
die deutsche Sektion von amnesty international am 7. Juni eine
Pressemitteilung heraus. Außerdem gab amnesty international ein Erklärung zur Aufhebung der Todesstrafe (in englischer Sprache) heraus.
2.)
Erklärung von amnesty international zur Umwandlung aller
Todesurteile auf den Philippinen,
AI-Index ASA 35/003/2006
amnesty international
begrüßt erfreut die umfangreichste Umwandlung von Todesstrafen,
die der Organisation bekannt ist, die am 15. April von
Präsidentin Arroyo verkündet wurde. Diese Umwandlung betrifft
wenigstens 1230 Todeskandidaten auf den Philippinen, die seit
Wiedereinführung der Todesstrafe 1994 verurteilt wurden.
1.) Erklärung von amnesty
international zur Menschenrechtslage auf den Philippinen am
8. März 2006
nach Aufhebung des Ausnahmezustandes. AI Index: ASA 35/002/2006
Deutsche Kurzfassung:
amnesty international begrüßt die Aufhebung des
Ausnahmezustandes durch Präsidentin Macapagal Arroyo am 3. März
2006. ai weist darauf hin, dass es jetzt an der Zeit ist, die
Notwendigkeit der Beachtung der Menschenrechte auf den
Philippinen erneut zu bekräftigen. ai erinnert die
Philippinische Regierung daran, dass es fundamentale Rechte gibt,
die auch im Ausnahmezustand ungeschmälert Gültigkeit haben
müssen, entsprechend den internationalen Verträgen, die die
Philippinen unterzeichnet haben. Dazu gehören die Rechte auf
Leben, das Recht, nicht gefoltert zu werden und das Recht auf
faire Gerichtsverfahren. Aber auch Pressefreiheit,
Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit dürfen nur in einer
einem eventuellen Gefahrenzustand für den Staat angemessenen
Weise eingeschränkt werden. In diesem Zusammenhang äußert
amnesty international eine erhebliche Sorge über die Berichte
über fortgesetzte Muster politischer Morde an Mitgliedern
legaler linksgerichteter Organisationen im ganzen Land.
Vollständige deutsche
Übersetzung der Erklärung
0.) Weitere Publikationen vor 2006
Externe
Publikationen und Dokumente
Aktionsbündnis Menschenrechte Philippinen:
Human Rights in the Philippines. Trends and Challenges under the Aquino
Government.
Conference Documentation. June 29-30, 2011, Berlin.
* * *
Karapatan: Menschenrechts-Jahresbericht 2011 Philippinen
* * *
Dossier von Aktionsbündnis Menschenrechte Philippinen: Das Massaker von Maguindanao
* * *
Pressemitteilung von Karapatan vom 14. Oktober 2011 zum Stand der Friedensgespräche zwischen Regierung und NDF
* * *
Pressemitteilung von Karapatan vom 14. Oktober 2011 zur der Freilassung der politischen Gefangenen
* * *
Pressemitteilung von Karapatan vom 14. Oktober 2011 : Forderung der Freilassung des politischen Gefangenen Ericson Acosta
* * *
Pressemitteilung von Karapatan zur Entscheidung des Obersten Gerichte zum
"Verschwindenlassen" von Jonas Burgos
KARAPATAN
STATEMENT ON THE SC DECISION :
ON JONAS BURGOS’ ABDUCTION AND DISAPPEARANCE, July 15 2011
* * *
Aktionsbündnis Menschenrechte Philippinen: Pressemitteilung zur Fachkonferenz Menschenrechte in den Philippinen am 29./30. Juni 2011 in Berlin
* * *
IPON - International Peace Observers Network :
Bericht 2010 zur
Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidigern auf den Philippinen
IPON befürchtet eine ansteigende Kriminalisierung
von Menschenrechtsverteidigern in den Philippinen. Jene, die sich für die
Wahrung der Rechte einsetzen und somit einen Beitrag zum
gesellschaftspolitischen Wandel leisten wollen, werden schikaniert und vom Staat
rechtlich benachteiligt. Die Rechtsordnung des Staates weist Schlupflöcher
auf, die Kriminalisierung ermöglichen. So werden Menschenrechtsverteidiger
willkürlichen Anzeigen ausgesetzt, deren Motivation, so die Befürchtungen IPONs,
politischer Natur sind. Diese Anzeigen werden nicht als Ausdruck von Schikanen
wahrgenommen und an Gerichte weitergeleitet. Dort werden sie meist über Jahre in
nicht gerechtfertigten und unfairen Gerichtsverfahren bearbeitet.
* * *
Freedom House:
Länderbericht 2009 zu den Philippinen
diese US-Amerikanische Organisation bewertet nach festgelegten
Kriterien den Stand der bürgerlichen und politischen Freiheit in den Ländern der
Welt. Die Philippinen werden als teilweise frei eingestuft. Auf einer Weltkarte
kann man an verschiedenen Färbungen den jeweiligen Stand der Freiheit erkennen.
* * *
Pressemitteilung der UN Sonderberichterstatter Philip Alston und Philip La
Rue am 2. Dezember 2009 zum Ampatuan Massaker in Maguindanao.
Press release of UN special rapporteurs Philip Alston and Philip
La Rue on the Ampatuan massacre in Maguindanao.
Maguindanao massacre must be the start of a major reform process
* * *
Pressemitteilung der EU vom 8. Oktober 2009 zur Zusammenarbeit der EU zu extralegalen Tötungenmit den Philippinen im Rahmen von EPJUST
* * *
Bericht zur Lage der Nation (State of Nation
Address - SONA 2009) durch
Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo vom 27. Juli 2009
Sie hob die wirtschaftlichen Erfolge ihrer Regierung auch in der
globalen Wirtschaftskrise hervor hervor. Nach Meinung vieler Kommentatoren
enthielt die SONA nicht viel Neues. Auch äußerte die Präsidentin nicht eindeutig
zu ihren Plänen nach Ende ihrer Präsidentschaft 2010. Weite Passagen der SONA sind in
Pilipino gehalten.
Dazu auch SONA 2007
und SONA 2008
* * *
Follow-up zu den
Empfehlungen zum
Bericht von
2007 zu den politischen Morden auf den Philippinen
von Philipp Alston,
UN-Sonderberichterstatter,
vorgelegt zur 11. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates im Juni
2009
In seinem Follow-up mahnt Alston energische Schritte der Regierung zu den
benötigten strukturellen Reformen an,. insbesondere konzertierte Anstrengungen,
die Schuldigen an den politischen Morden zu bestrafen. Allerdings merkt er an,
dass die Anzahl der politischen Morde seit seiner Mission vor 2 Jahren
dramatisch abgenommen habe. Außerdem sei die Menschenrechtskommission der
Philippinen CHR deutlich gestärkt worden und habe ihre Glaubwrdigkeit bei der
Untersuchung der Morde der Todesschwadronen in Davao gezeigt. Die Regierung
fahre fort, neue Initiativen anzukündigen, um die Zahl der Morde zu vermindern
und die Verantwortlichen zu identifizieren.
* * *
Bericht über
Folter in den Philippinen
vorgelegt beim UN Komitee gegen Folter (CAT) zur 42. Sitzung vom 27. April bis
zum 15. Mai 2009
durch einen Zusammenschluss philippinischer Nichtregierungsorganisationen "Joint
Civil Society"
* * *
Abschlussbericht zu Menschenrechtsverletzungen
im Goldbergbau
Sieben philippinische NGOs führten im April 2008 eine Fact Finding Mission im
Ort Didipio in Nordluzon durch, um Vorwürfe zu untersuchen, dass die
australische Firma OceanaGold beim Goldbergbau Menschenrechtsverletzungen an den
indigenen Einwohnern begangen hat.
Ihr
Bericht liegt hier vor.
* * *
Menschenrechtsbericht Philippinen 2008 US State Department
29 Seiten informativer kritischer Bericht des US Außenministeriums. Ein Muss für
Menschenrechtsinteressierte.
* * *
Tagungsbericht:
„Politische Morde und Rechtsstaatlichkeit – Das Beispiel Philippinen“
Political Killings and the Rule of Law, Conference Documentation,
8-9 May 2008, Berlin, Germany
Philipp Bück, Hannah Wolf (eds.)
FOCUS ASIEN 30, Schriftenreihe des Asienhauses
Über sechzig Zivilgesellschafter/innen, Regierungsvertreter/ innen,
Kirchenvertreter/innen und interessierte Personen nahmen vom 8.-9. Mai an der
Konferenz „Politische Morde und Rechtsstaatlichkeit – das Beispiel Philippinen“
in der katholischen Akademie in Berlin teil. Die Fachtagung war seit vielen
Jahren die größte gesellschaftspolitische Tagung zu den Philippinen in
Deutschland und wurde vom Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen
veranstaltet.
* * *
Zusammenfassender Bericht der International Crisis Group, einer Organisation zur Beobachtung und Behebung weltweiter Konflikte, zum Problem der Vermischung von Aufstandsbekämpfung und Terrorismusbekämpfung durch die gemeinsamen Aktionen der US und der philippinischen Armee gegen die Abu Sayyaf in Mindanao. In dem angeführten Bericht findet man auch diesen link zum vollständigen Bericht.
* * *
Bericht der
EU-Expertenmission,
die auf Einladung der philippinischen
Regierung im Juni/Juli 2007 die Philippinen besucht hat, um Vorschläge zu
erarbeiten, wie die philippinische Regierung die außergerichtlichen
Hinrichtungen beenden kann.
* * *
Vorlage der Regierung der Philippinen zur Menschenrechtssituation auf den Philippinen zur Begutachtung der der UN-Arbeitsgruppe Universal Periodic Review (UPR) vom 7. bis 18. April 2008.
* * *
Zu UPR gibt es in einer Presseerklärung eine
Stellungnahme von Human Rights Watch unter dem Titel :
Philippines: Justice Absent in Killings and ‘Disappearances’
- Government Under Review at UN Human Rights Council
* * *
Abschlußbericht
zu den politischen Morden auf den Philippinen von Philipp Alston,
UN-Sonderberichterstatter
Im Februar besuchte Philipp Alston, UN-Sonderberichterstatter für
außergerichtliche Hinrichtungen, die Philippinen. In seinem vorläufigen
Abschlussbericht im Februar gab er Empfehlungen an die
philippinische Regierung zur Beendigung und Aufklärung der politischen Morde. Er
benannte auch die mutmaßliche Verwicklung des philippinischen Militärs in die
politischen Morde. Jetzt liegt der ausführliche Bericht über seine Mission vor.
Bericht
der Free Legal Assistance Group FLAG zur Erfüllung der Forderungen von Alston
FLAG stellt in einem ausführlichen Bericht fest, dass es keinen substantiellen
Fortschritt bei der Erfüllung der Forderungen des UN-Sonderberichterstatters
Alston zu den außergerichtlichen Hinrichtungen auf den Philippinen gibt, wenn
auch 2008 ein Rückgang der Anzahl politischer Morde zu verzeichnen ist. Dieser
Mangel an Fortschritt ist laut FLAG verständlich, wenn man bedenkt, dass eine
der Schlüsselfiguren des Arroyo-Kabinetts, Justizminister Raul Gonzales, Alston
und seinen Bericht angriff und verächtlich kommentierte.
* * *
Der
Melo-Bericht
Der Bericht der Melo-Kommission zur Untersuchung der politischen
Morde wurde Präsidentin Arroyo im Januar 2007 übergeben. Er
wurde zunächst nicht veröffentlicht, weil die Regierung ihn
für vorläufig erklärte. Präsidentin Arroyo beauftragte die
Kommission, ihre Arbeit fortzuführen. Auf vielfachen Druck wurde
der Melobericht der Öffentlichkeit bekannt gegeben.
* * *
Human Rights Watch: Bericht zu
politischen Morden in den Philippinen vom 28. Juni 2007
The Philippines -
Scared Silent - Impunity for Extrajudicial Killings in the
Philippines
Die philippinische Regierung sollte aggressiv Mitglieder von Sicherheitskräften anklagen, die für Hunderte außergerichtlicher Hinrichtungen in den letzten Jahren verantwortlich waren, fordert der 84-seitige Bericht von Human Rights Watch. Der Bericht stützt sich auf mehr als hundert Interviews und zeigt detailliert die Verwicklung der Sicherheitskräfte der Regierung in die Morde oder das Verschwindenlassen von Mitgliedern linker politischer Parteien und Nichtregierungsorganisationen, Journalisten, Kirchenleuten und Aktivisten gegen Bergbau und für Landreform. Bisher hat es noch keine Verurteilung von Mitgliedern der Streitkräfte gegeben, die in außergerichtliche Hinrichtungen verwickelt waren.
* * *
Human Rights Watch: Bericht zu
terroristischen Attentaten in den Philippinen vom Juli 2007
Lives
Destroyed - Attacks on Civilians in the Philippines
Human Rights Watch untersucht in diesem Bericht eine Reihe terroristischer Attentate von 2001 bis 2007, vornehmlich durch die islamistischen Gruppen Abu Sayyaf und Rajah Solaiman Movement (RSM), die zum Tod von mehr als 1700 Zivilisten geführt haben. Beide Gruppen haben Bindungen an die indonesische Terrorgruppe Jemaah Islamiya. Der philippinischen Regierung und der Justiz wirft HRW vor, dass sie die Verfahren gegen bereits inhaftierte Täter nicht entschlossen genug vorangetrieben haben. Durch die Verzögerungen, verantwortet durch ein unfähiges Justizsystem, sind sicherlich unnötig viele Opfer unter unschuldigen Zivilisten zu beklagen. Der Bericht endet mit Empfehlungen an die philippinische Regierung, die MILF, die Gruppen Abu Sayyaf, RSM und Jemaah Islamiya, sowie die US-Regierung als Partner der philippinischen Regierung im Kampf gegen den Terrorismus.
* * *
Task Force Detainees of the Philippines (TFDP):
Erklärung zum Antiterrorismus Gesetz "Human Security
Act" , Republic Act RA 9372
Die Menschenrechtsorganisation
TFDP stellt in ihrer Erklärung fest, das Antiterrorismusgesetz der Philippinen,
das seit 15. Juli 2007 in Kraft ist, verletze die Grundrechte
(Bill of Rights) der Verfassung. Unter anderem kann ein
Terrorismusverdächtiger ohne Haftbefehl, aber auch sogar ohne
die formulierten Voraussetzungen zu einer Haft ohne Haftbefehl,
verhaftet werden. Das Gesetz verletze auch das Recht auf
Privatsphäre. Die Ausdehnung der Haftperiode (ohne Kontakt und
gerichtliche Prüfung) für Terrorverdächtige von 36 Stunden auf
drei Tage vervielfache die Gefahr der Folter in der Haft.
Die TFDP erklärt:
"Wir stellen kategorisch fest, dass wir gegen alle Akte
sind, die Menschen terrorisieren und die gegen die
Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens gerichtet sind. Daher
sind wir der festen Überzeugung, dass der Kampf gegen den Terror
nicht auf Kosten der Verletzung der Menschenrechte erfolgen darf.
Die Regierung mag glauben, dass sie durch das Antiterrorgesetz
ihre Pflicht zum Schutz unserer Sicherheit erfüllt, aber die
Frage ist jetzt, wer uns gegen den Machtmissbrauch und die
Tyrannei unserer Regierung schützt."
* * *
Wortlaut des
Antiterrorismusgesetzes "Human Security Act", Republic
Act 9372
Das Gesetz unter dem Namen Human Security Act ist seit 15. Juli
2007 in den Philippinen in Kraft ist. Es ist sehr umstritten,
weil angeblich auch viele Regelungen sehr unscharf sind, so dass
dem Missbrauch zur Unterdrückung politischer Opposition Tür und
Tor geöffnet sei. Zu den Kritiker gehören auch namhafte
Juristen und Menschenrechtsorganisationen wie Task Force
Detainees of the Philippines, Karapatan und Human Rights Watch.
Adressen
Adressenliste zu den Philippinen , teilweise, wird
noch vervollständigt
oder: Link zur
Regierungswebsite mit vollständiger Kabinettsliste: hier
- bisher noch nicht aktualisiert für Regierung Aquino
| Kontakt
und Anfragen: Dr. Jochen
Range, Artilleriestr. 35, 52428 Jülich sowie: |
Externe
Quellen,
Pressezitate und Ähnliches ab 2008:
(amnesty
international teilt nicht notwendigerweise die dort geäußerten
Einschätzungen und übernimmt keine Verantwortung für externe
links nach Maßgabe der Haftung für Links..)
Quellen vor 2008 siehe im Archiv.
Anmerkung: Bei den Zitaten aus philippinischen Zeitungen handelt
es sich um die Internetausgaben, wenn es nicht anders vermerkt
ist.
Verwendete Abkürzungen: PDI= Philippine Daily Inquirer, MT=
Manila Times, SunStar = Sun.Star Network of Community Newspapers
- Philippines
BLOG: Ab April 2009 ausführlichere aktuelle Pressezitate auch in http://amnesty-philippinen.blogspot.com
Pressemitteilung der End Impunity Alliance, Philippinen,
zur Ermordung des italienischen Priesters Fr. Fausto Tentorio in Arakan.
Nordcotabato, Mindanao, Philippinen
Fr. Fausto hat sich immer besonders für die
Rechte der Indigenen, vor allem im Arakan-Tal eingesetzt und war vor allem auch
ein Kritiker des rücksichtslosen Bergbaus unter Verletzung der Rechte der
indigenen Bevölkerung
* * *
* * *
* * *
PDI vom 16. September 2010 berichtet über die Untersuchungen des Anwalts Al Parreño, dass nur 1% der 305 außergerichtlichen Hinrichtungen auf den Philippinen im letzten Jahrzehnt in einer Verurteilung endeten. Der Rest ist entweder noch in Untersuchung, oder das Verfahren wurde niedergeschlagen oder erfolgte gar nicht. Die meisten außergerichtlichen Hinrichtungen passierten in Pampanga, der Provinz der letzten Präsidentin Arroyo, in West Samar und in Negros Occidental. Parreño ermittelte auch, dass die meisten mutmaßlichen Täter zum Militär gehörten, gefolgt von Rebellen und von der Polizei.
* * *
Der zukünftige Präsident Benigno Aquino will politische
Morde beenden
Der voraussichtlich zum Präsidenten gewählte Benigno Aquino lll erklärte am 31.
Mai 2010 beim Treffen mit Botschaftern der EU, darunter auch der EU-Botschafter
Alistair McDonald, er wolle die politischen Morde zu einem Ende bringen. Die
Verantwortlichen dafür müssten verurteilt und ins Gefängnis gebracht werden.
Hauptgesprächspunkte des Treffens waren laut
PDI vom 1. Juni 2010 die Menschenrechte, der Friedensprozess und
ausländische Investitionen. Die EU hatte immer wieder zu einem Ende der Kultur
der Straflosigkeit aufgerufen, wobei viele der mutmaßliche Täter von politischen
Morden unter den Sicherheitskräften der Philippinen zu suchen seien.
* * *
Philippinen bitten nach Tropensturm Ketsana um internationale
Hilfe
Die Regierung der Philippinen hat wegen der schweren Überschwemmungen nach
Tropensturm Ketsana um internationale Hilfe gebeten, berichtete der Evangelische
Pressedienst epd am 30. September 2009. Am Dienstag stieg die Zahl der Toten in
den Philippinen auf 240. Mehr als 450.000 Menschen mussten vor den Wassermassen
fliehen. 380.000 konnten nur in völlig überfüllten Notunterkünften unterkommen.
Spendenmöglichkeiten finden Sie im Internet. Eine Möglichkeit zur Spende wäre
bei Ärzte ohne Grenzen, Spendenkonto 97097, BLZ 37020500,
Kontakt zum Spenderservice hier. Ärzte ohne Grenzen ist auf einen
Noteinsatz vorbereitet.
Ein Team, bestehend aus medizinischem und logistischem Personal evaluiert
gegenwärtig die Lage in Rizal, einer der am stärksten betroffenen Regionen nahe
der Hauptstadt Manila.
* * *
Katholische Bischofskonferenz der Philippinen CBCP
kritisiert SONA
Nach einem
Bericht des PDI am 28. Juli 2009
äußerte sich der Präsident der philippinischen katholischen Bischofskonferenz,
Erzbischof Angel Lagdameo, kritisch zur Rede von Präsidentin Arroyo zur Lage der
Nation - SONA. Die SONA handle nicht von den Millionen, die unter Hunger,
fehlender Schulbildung, Arbeitslosigkeit, Heimatlosigkeit und Krankheit litten.
* * *
Interministerielle Arbeitsgruppe IALAG
aufgelöst
Die Inter-Agency Legal Action Group IALAG wurde am 15. Mai 2009 aufgelöst.
Das ist aus einem Bericht des Internetmagazins
Bulatlat vom 13. Juni 2009 zu
entnehmen. Dies sei ein Entgegenkommen gegenüber dem UN-Sonderberichterstatter
Philip Alston, der die Auflösung gefordert hatte, erklärte Exekutivsekretär
Ermita für die Regierung. Die IALAG war 2006 als eine Arbeitsgruppe aus
verschiedenen Regierungsagenturen und Ministerien geschaffen wurden und sollte
die Arbeit der Polizei speziell bei der Aufstandbekämpfung unterstützen.
Kritiker und Menschenrechtler aber erklärten, ihre Aufgabe sei vor allem die
Fabrizierung von falschen Anklagen gegen linke Oppositionelle gewesen. Die
Auflösung sei nur ein äußerlicher Schritt zur Beruhigung der kritischen Stimmen,
die Diffamierung von Oppositionellen durch fabrizierte Anklagen aber gehe
weiter.
* * *
Philippinische Regierung lobt Alston für
Follow-up beim Menschenrechtsrat
Der Malacanang zitiert Prof. Philipp Alstons follow-up vor dem
Menschenrechtsrat der UN zu den politischen Morden in den Philippinen als Beweis
für den Fortschritt der Regierung bei der Bekämpfung der politischen Morde. Die
ist in einer
Pressemitteilung der Regierung vom 4. Juni 2009 nachzulesen. Alston ist
Sonderberichterstatter der UN zu außergerichtlichen Hinrichtungen.
* * *
Drei Menschenrechtsanwälte beantragen eine
Verfügung gemäß Amparo
Laut einem Bericht des
PDI vom 18. Juni 2008 beantragten drei Menschenrechtsanwälte und ein
Kolumnist des Inquirer in Davao gerichtlichen Schutz durch eine Verfügung gemäß
Amparo (writ of Amparo), weil sie auf einer geheimen Liste zur Schlachtordnung
des Militärs als Militante abgestempelt seien. Das bringe sie in höchste Gefahr.
Satur Ocampo, Abgeordneter der linken Listenpartei Bayan Muna, habe ihre
Auflistung in der "order of battle" des Militärs aus einer zuverlässigen Quelle
in Militärkreisen erfahren.
* * *
Hunderttausende Flüchtlinge in Mindanao
Beim Wiederaufflammen der Kämpfe zwischen der moslemischen
Befreiungsarmee MILF und der philippinischen Armee sind hunderttausende Menschen
aus dem Kampfgebieten geflohen. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen
UNHCR spricht von einer humanitären Katastrophe, berichtet
tagesschau.de am 15. Juni 2009.
* * *
EU und Amnesty International rufen zu einem Ende der politischen Morde auf
Botschafter Alistair MacDonald von der Europäischen Kommission verdammte laut
PDI vom 16. März 2009 den
Mord an Rebelyn Pitao, der Tochter des NPA-Kommandanten Leoncio Pitao. Er wies
weiter darauf hin, dass das
Europaparlament am 12. März
2009 eine Resolution an die philippinische Regierung verabschiedet habe,
den Morden an Aktivisten, Gewerkschaftern, Journalisten und Religionsführern ein
Ende zu setzen. Auch Amnesty International hat wieder die philippinische
Regierung gedrängt, die politischen Morde zu beenden.
* * *
Friedensgespräche mit Kommunisten in Aussicht
Avelino I.Razon, Friedensberater von Präsidentin Arroyo, sieht die Chancen für
eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Regierung und
Nationaldemokratischer Front bzw. Kommunistischer Partei und NPA wachsen. Das
berichtet der
Philippine Daily Inquirer vom 1. März 2009. Razon erklärte, die
Regierung habe ihre Vorbedingung eines Waffenstillstandes aufgegeben. Auch die
NDF sei von ihren ursprünglich 13 Forderungen abgerückt. Jetzt seien nur noch
vier Vorbedingungen genannt.
* * *
Menschenrechtskommission CHR untersucht Morde in Davao
Der Philippine Daily Inquirer berichtet in seiner
Ausgabe vom 15. Februar 2009, dass die philippinische
Menschenrechtskommission CHR die Morde im Vigilantenstil an Kriminellen in Davao
untersucht. Die Vorsitzende der CHR, Leila de Lima, erklärte, es werde eine
öffentliche Untersuchung der Morde, vermutlich begangen durch Todesschwadronen,
die sogenannten Davao Death Squads. Leila de Lima, äußerte laut
Philippine Daily Inquirer vom 30. März 2009 größte Besorgnis an der
öffentlichen Akzeptanz dieser Morde. Nach Berichten lokaler Medien soll es sich seit
Januar 2009 um 31 Morde handeln. Immer wieder tauchen Gerüchte auf, dass
Bürgermeister Duterte von Davao die Todesschwadronen heimlich unterstützt,
obwohl er es abstreitet. Allerdings erklärte Duterte laut einem anderen
ausführlichen PDI-Bericht vom 15. Februar sinngemäß: "Wenn Du in meiner
Stadt ein Krimineller bist, bist Du ein legitimes Ziel für einen Mord".
Die philippinische Anwaltorganisation FLAG erklärte in ihrem
Bericht zum Stand
der Erfüllung der Forderungen des UN-Sonderberichterstatters Alston zu den
politischen Morden auf den Philippinen: Die Morde durch Todesschwadronen in
Davao haben dramatisch zugenommen: 116 im Jahre 2007, 269 im Jahr 2008 und vom
ersten bis zum 22. Januar 2009 sind es bereits 28 Morde.
* * *
| Friedenskommission abgeschafft |
|
Die philippinische Präsidentin Arroyo hat laut aktuell!!Asia vom 8.9.2008 die Friedenskommission, deren Ziel die friedliche Beilegung des Konflikts mit den nach Unabhängigkeit strebenden muslimischen Rebellen war, abgeschafft. Außerdem erklärte Arroyo laut aktuell!!Asia, dass die Regierung einen umstrittenen Friedensplan mit der Moro-Befreiungsfront (MILF) nicht unterzeichnen werde. Ursprünglich sollte der Konflikt auf dem Verhandlungsweg beigelegt werden. Es wird nun befürchtet, dass die Regierung eine Militäroffensive gegen die Rebellen starten wird. * * * |
Morddrohungen gegen Menschenrechtsverteidiger in
Cebu
Karapatan Central Visayas informiert in einer
Pressemitteilung vom 25. August
2008, dass Menschenrechtsverteidiger in Cebu Morddrohungen per SMS
erhielten. Karapatan vermutet hinter diesen Drohungen Angehörige des
militärischen Geheimdienstes.
* * *
Schwere Kämpfe auf Mindanao
Die
Frankfurter Rundschau online am 12.08.2008 berichtet über Gefechte
zwischen der "Moro Islamischen Befreiungsfront" (Milf) und philippinischen
Regierungstruppen auf der Insel Mindanao. Bereits am 10. August wird über 80.000
Flüchtlinge von Zivilisten aus den Kampfgebieten berichtet, mittlerweile sind es
130.000. Die aufständischen Muslims kämpfen um die Einhaltung eines Abkommens
mit der Regierung über eine Erweiterung der Autonomie für die moslemische
Bevölkerung im Süden.
* * *
Human Rights Watch fordert besseren
Schutz durch die philippinische Regierung für Haushaltshilfen in Saudiarabien
Human Rights Watch forderte laut
PDI vom 15.07.2008 die philippinische Regierung auf, mehr Anstrengungen
zu unternehmen, um den eine Million philippinische Haushaltshilfen in
Saudiarabien bessere Arbeitsbedingungen und besseren Rechtsschutz zu
verschaffen. Die Staaten in Asien, die viele Arbeitskräfte in den Mittleren
Osten exportierten, wie die Philippinen, Indonesien und Sri Lanka, sollten enger
zusammenarbeiten. Die Philippinen könnten eine führende Rolle übernehmen. Viele
der OFW (Over Seas workers) in Saudiarabien lebten laut einem gerade
veröffentlichten 133.seitigen Bericht von HRW unter Sklaverei-ähnlichen
Bedingungen und seien auch sexuellem Missbrauch ausgeliefert.
* * *
US Gewerkschaftsverband befragt Philippinen
wegen Tötung von Arbeiterführern
Der US Gewerkschaftsverband USTR will laut
PDI vom 10. Juli 2008 eine
eingehende Untersuchung der Philippinen wegen möglicher Verletzung
internationaler Arbeitsstandards erreichen. Besonders in den
Sonderwirtschaftszonen, in denen Gewerkschaften und Streiks verboten sind, hat
diese Politik möglicherweise zur Zunahme der Morde an Arbeiterführern zwischen
2001 und 2007 geführt.
* * *
EU und Philippinen gehen gemeinsam
die außergerichtlichen Hinrichtungen an
In einer Presseerklärung der Europäischen Kommission vom 4. April 2008 begrüßt
Alistair MacDonald, EU Botschafter und Vorsitzende der Mission der EU auf die
Philippinen im Juni/Juli 2007 zu den politischen Morden, dass die Regierung die
Vorschläge der EU zur Beendigung der politischen Morde angenommen hat. Er weist
weiter darauf hin, dass bedauerlicherweise noch kein Verantwortlicher für die
Morde an politischen Aktivisten verurteilt worden ist, hebt aber hervor, dass
die Anzahl der außergerichtlichen Hinrichtungen zurückgegangen ist. Er weist
weiter auf ein EU-Programm zur Verbesserung des philippinischen Justizsystems
und zur Menschenrechtserziehung bei Polizei und Militär hin, das in diesem Jahr
noch gestartet werden soll. Die Vorschläge, die die Expertenmission der EU im
vorigen Jahr erarbeitet hat, sind in dem Bericht der Mission auf
der
Website
www.delphl.ec.europa.eu
zu finden.
* * *
NPA will Beteiligte an Bergbau
bestrafen
Die NPA hat laut
PDI vom 31. März 2008 Strafaktionen gegen die Firma Sagittarius Mines
Inc. in Süd Cotabato angekündigt. Auch prominente Personen und
Regierungsangestellte, die der Bergbaufirma geholfen haben, in der Provinz Fuß
zu fassen, sollen in die Strafaktionen einbezogen werden. Der Grund der
Bestrafung sei die "Ausplünderung unseres Vaterlandes" und die Zerstörung der
Umwelt.
* * *
EU-Botschafter lobt
Wirtschaftswachstum der Philippinen
PDI vom 30. März 2008 berichtet, der Botschafter der EU in Manila habe
das Wirtschaftswachstum der Philippinen gelobt. Außerdem lobte der Botschafter
die signifikante Abnahme der außergerichtlichen Hinrichtungen und des
"Verschwindenlassens.
* * *
Externe Informationen und Zeitungsartikel vor 2008 im Archiv
Hintergrundberichte, Länderinformationen, Themensammlungen und Zeitungsartikel vor 2008
Nützliche Links:
| amnesty international : Deutsche Sektion | www.amnesty.de |
| amnesty international : Internationale website | www.amnesty.org |
| TFDP: Philippinische Menschenrechtsorganisation (wichtig!): | www.tfdp.net |
| PREDA : Philippinische NGO gegen Kindermissbrauch: | www.preda.org |
| Philippinische Tageszeitung Philippine Daily Inquirer: | http://newsinfo.inquirer.net/ |
| Philippinische Tageszeitung Sun.Star | www.sunstar.com.ph/ |
| Philippinische Tageszeitung Manila Times | www.manilatimes.net/ |
| Aktion Wasserbüffel e.V. (NRO, arbeitet zu Philippinen): | www.aktion-wasserbueffel.de |
| Philippinenbüro im Asienhaus: | www.asienhaus.de/philippinenbuero |
| Seite der philippinischen Regierung | http://www.gov.ph/ |
| Philippinische Landkarten: | www.lib.utexas.edu/maps/philippines.html |
| Aktionsbündnis Menschenrechte Philippinen | www.asienhaus.de/menschenrechte-philippinen/ |
| Projekt zur Menschenrechtsbeobachtung - (IPON) | www.ipon-philippines.org |
| Blog zu Menschenrechte Philippinen (Ergänzung dieser website) | http://amnesty-philippinen.blogspot.com |
amnesty
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Rechtlicher
Hinweis:
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 -
"Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) in
Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links,
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Dies kann - so das LG - nur verhindert werden, indem man sich
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