AMNESTY INTERNATIONAL Deutschland
Koordinationsgruppe für die Philippinen 2235

Zuletzt aktualisiert: 5. Juli 2010
Aktuelles im Blog

Vision und Mission von amnesty international

Übersichtsmenu:
(gewünschtes markieren)

 

  Bürgerkriegsflüchtlinge in Mindanao
© Missionary Oblates of Mary Immaculate
 

Wichtige neue Nachrichten:
(gewünschtes markieren)

 

  Bild:Flag of the Philippines.svg
Philippinische Flagge

 

 

Service Philippinen:
    Uhrzeit
    Währung
    Wetter

Neue Eilaktion der Karapatan     *      Mehr dazu unter Aktionsvorschlägen von Karapatan     *     Amnesty International stellt den Jahresbericht zu den Philippinen für 2010 vor     *      siehe unter Punkt 40 der Amnesty-Publikationen     *      Kampagne von Amnesty International zur Straflosigkeit der Täter     *      siehe unter ai-Publikationen Punkt 7.)


interne Seite für ai-Mitglieder: Nutzung anmelden unter amnesty-philippinen(at)t-online.de


Aktionsvorschläge für die Menschenrechte:

- von amnesty international:

Zu den verhafteten und mutmßlich gefolterten 43 Gesundheitsarbeitern liegt hier eine Aktion von Amnesty International vom 8. April 2010 mit Vorschlägen zum Schreiben von Briefen und Emails vor.

 

Kampagne gegen Straflosigkeit der Täter auf den Philippinen
Briefempfehlungen im zentralen Dokument der Kampagne vom 29. Aug 2008
"WITNESSING JUSTICE – BREAK THE CHAIN OF IMPUNITY",   die deutsche Fassung lautet "Gegen Straflosigkeit – Für Gerechtigkeit".
Im Fallblatt zu Nelson Asucena ist der Mechanismus der Straflosigkeit durch Verschleppen und Untätigkeit aufgezeigt. Dort gibt es auch eine Briefempfehlung
 

Mehr Informationen auf der Asia-Pacific Website von AI,  auch Videobotschaften von Direktoren und Generalsekretärinnen von 14 Sektionen von Amnesty International, darunter auch von Barbara Lochbihler von der Deutschen Sektion: http://asiapacific.amnesty.org/apro/aproweb.nsf/pages/philippines_pk

Presseresonanz zur Kampagneneröffnung vom 29./30. August:

Amnesty: Philippine political killings continue
Interntional Herald Tribune
http://www.iht.com/articles/ap/2008/08/29/asia/AS-Philippines-Human-Rights.php

Amnesty Int'l to govt: Break chain of impunity
GMA News
http://www.gmanews.tv/story/117048/Amnesty-Intl-to-govt-Break-chain-of-impunity

RP political killings continue - Amnesty Int'l
GMA News
http://www.gmanews.tv/story/116952/RP-political-killings-continue---Amnesty-Intl
 
http://sg.news.yahoo.com/ap/20080829/tap-as-philippines-human-rights-fe2a5de.html
 
http://www.sunstar.com.ph/breakingnews/2008/08/29/amnesty-political-killings-in-rp-continue-410-pm/


Eilaktion von Amnesty International: Verschwindenlassen James Balao
James Balao, ein Menschenrechtsverteidiger für indigene Rechte, einer der Gründer der indigenen Organisation Cordillera Peoples Alliance - CPA, ist seit dem 17. September verschwunden. Er soll Berichten zufolge von Angehörigen der Polizei  in La Trinidad abgeführt worden sein. Er soll am Leben sein und von den Sicherheitskräften an einem unbekannten Ort gefangen gehalten werden. 
Amnesty International schlägt eine Aktion der Solidarisierung durch Fotos mit einem Plakat von James Balao vor. Details dazu in der Beschreibung der Aktion. Endtermin der Aktion 31. Oktiober 2009. Zur Unterstützung der Aktion: Plakat mit Text zu James Balao und Plakat zu "Verschwindenlassen" mit Balao und Fallbeschreibung James Balao und Hintergrund "Verschwindenlassen" in den Philippinen.

Die Entwicklung des Falles und Empfehlungen zum Schreiben von Briefen ist in der ursprünglichen Eilaktion (UA) und zwei darauffolgenden Updates geschildert:
Ursprüngliche UA vom 25. September 2008, update 1  vom 6. November, update 2 vom 19. November, update 3 vom 23. Januar 2009

 


top


- von Externen
(amnesty international teilt nicht notwendigerweise die dort geäußerten Einschätzungen und Aktionsaufforderungen und übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte externer links nach Maßgabe der Haftung für Links.)

Eilaktion der Organisation FIAN

Nur zur Information: FIAN hat am 1. Juli 2008 eine Eilaktion herausgegeben, in der die Organisation für das Recht auf Nahrung und Leben von 300 landlosen Pächtern eintritt, die in San Vicente auf der Halbinsel Bondoc in der Provinz Quezon bedroht werden. Die Pächter hatten um eine Zuteilung von Land aus dem Großgrundbesitz der Familie Uy gemäß den Bestimmungen der Landreform ersucht. Sie wurden dann systematisch durch bewaffnete Männer im Auftrag der Großgrundbesitzerfamilie bedroht. Ein Bauernführer wurde am 19. Februar 2008 getötet.
Mehr Einzelheiten dazu und Briefvorschläge an die philippinische Regierung in der Eilaktion vom 1. Juli 2008


 

"Projekt zur Menschenrechtsbeobachtung - International Peace Observer Network (IPON)"
 

Menschenrechtsbeobachtung in den Philippinen.
Menschenrechtsbeobachtung in den Philippinen - Vorbereitungsseminar vom 13.-15. August in Kiel oder vom 08.-10.Oktober in Hamburg
Das Seminar richtet sich an alle, die an einer Ausreise als Menschenrechterbeobachter interessiert sind, aber auch an Menschen, die sich allgemein über das Projekt und die Arbeit mit Menschenrechten in den Philippinen informieren möchten.
Organisiert wird das Seminar von International Peace Observers Network (IPON), die seit 2006 in verschiedenen Projektregionen MenschenrechtsverteiderInnen begleitet.

Weitere Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie unter
www.ipon-philippines.org
 

Eilaktionen der Asiatischen Menschenrechtsorganisation AHRC

Bedrohung, Furcht vor politischem Mord

Drei philippinische Journalisten, die das Massaker von Maguindanao überlebt haben, fürchten um ihr Leben. Der Staat tut nichts, um sie zu schützen. Hier finden sie eine Eilaktion vom 30. November 2009 mit Briefvorschlägen dazu. Sie haben auch die Möglichkeit, sich durch Anklicken auf der entsprechenden Seite der AHRC am Appell zu beteiligen

Verschwindenlassen von drei Aktivisten gegen Bergbau in Zambales
Eilaktion von AHRC vom 2. Juni 2010

The Asian Human Rights Commission (AHRC) writes to inform you that three mining activists are still missing, months after being seen in the custody of soldiers, after their forcible abduction in March 2010. The victims' families have been unable to secure their release or pursue effective legal action against the soldiers, due to the fear of witnesses to cooperate.

Willkürliche Verhaftung und Folter von fünf Indigenen durch Sicherheitskräfte der Armee am 1. Dezember 2009 wegen angeblicher Verbindung zur NPA
Eilaktion vom 1. Juni 2010

The Asian Human Rights Commission (AHRC) writes to inform you that charges have not yet been filed in court against soldiers involved in illegally arresting, detaining, torturing and threatening to kill five indigenous tribe members over a number of days. On December 1, 2009 the victims, one of them a minor, were arrested while searching for rare bird's nest in the forest. The soldiers also reportedly forced them to act as guides during a combat operation after claiming that they were rebel sympathizers.
 


Nur zur Information

Aktion der indigenen Organisation Cordillera Peoples' Alliance CPA
wegen der Ermordung ihres Mitarbeiters RAFAEL MARKUS BANGIT am 8. Juni 2006
Stellungnahme der CPA, Falldarstellung und Appelladressen


Eilaktionen der philippinischen Menschenrechtsorganisation Karapatan
Die drastische Verschlechterung der Menschenrechtslage, vor allem seit Verhängung des Ausnahmezustandes im Februar 2006, sowie die Zielrichtung politischer Morde und Einschüchterungen an Angehörigen legaler linksgerichteter Organisationen hat eine Häufung von Eilaktionen der Menschenrechtsorganisation Karapatan zur Folge.

40.) Politischer Mord an dem Bayan Muna Koordinator der Provinz Aklan, Fernando Baldomero
Dazu die Fallbeschreibung von Karapatan des ersten politischen Mordes unter dem Präsidenten Aquino

 

39.) Illegale Verhaftung und Bedrohung von Gesundheitsarbeitern in der Provinz Rizal
Es geht um die illegale Festnahme von 43 Health Workers durch das Militär in Rizal, unter ihnen UCCP Mitglied Dr. Alex Mones und Dr. Merry Mia Clamor, die Ehefrau von Roneo Clamor, Deputy Secretary General von Karapatan. Die Verhafteten wurden zum Camp Capinpin gebracht. Ihnen wurde vorgeworfen, Mitglieder der NPA zu sein und im Besitz von Material zur Herstellung von Bomben zu sein. Der CHR wurde der Zugang zum Camp Capinpin verweigert. Die Angehörige der Festgenommenen werden einen Writ of Amparo stellen. Mehr dazu und Anleitung zum Briefeschreiben finden Sie in der Eilaktion von Karapatan
 

38.) Einschüchterung, Bedrohung

wieder einmal die neue Strategie der fälschlichen Beschuldigung und Einschüchterung durch das Militär.

Die UA von Karapatan Bohol gilt dem Women's Development Center in Bohol und da vor allem ihrer Vorsitzenden Ira Pamat. Sie wird beschuldigt, Mitglied der NPA zu sein. Sie ist eine sehr engagierte Streiterin für  die Zivilgesellschaft. Solche Beschuldigungen waren in der Vergangenheit oft Vorspiel zu einem politischen Mord, gerade in Bohol. Mehr dazu und Anleitung zum Briefeschreiben finden Sie in der Eilaktion von Karapatan Bohol vom 31. Januar 2010.

37.) Bedrohung eines Menschenrechtsverteidigers
Der Arzt und Menschenrechtsverteidiger Dr. Oliver Gimenez und zwei weitere Opfer von Menschenrechtsverletzungen stehen unter Bedrohung. Sie wurden mit der PNP in Verbindung stehende Organisation
Inter-Agency Legal Advisory Group - IALAG fälschlich beschuldigt, Führungsmitglieder der Aufstandsarmee NPA zu sein und in einem Feuergefecht Armeemitglieder angeschossen zu haben. Durch diese Brandmarkung sind Dr. Gimenez und die beiden anderen Opfer höchst gefährdet und praktisch Zielscheiben.
Mehr dazu und Anleitung zum Briefeschreiben finden Sie in der Eilaktion vom Dezember 2008 der Karapatan. Dazu ein update vom 1.1.2009

Auch Amnesty International hat den Fall aufgenommen. Dazu siehe auch den Brief von Amnesty International an die Vorsitzende der Menschenrechtskommission der Philippinen.

36.) Morddrohungen
Fr. Romeo Tagud,
Pfarrer der Unabhängigen Philippinischen Kirche - Iglesia Filipina Independiente - IFI - in Bago City, Provinz Negros Occidental und Mitglied des Rates der Menschenrechtsorganisation Karapatan in Negros, erhielt am 3. August 2008 eine Morddrohung in Form eines Briefes, der ein Geschoss enthielt. Die Urheber gehören mutmaßlich dem Militär an.
Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 18. August 2008.

35.) Entführung und Folter
Pastor Rodel B. Canja von der UCCP wurde mutmaßlich von Angehörigen der Sicherheitskräfte am 6. Mai in der Provinz Rizal entführt, gefoltert und bedroht. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 3. Juni 2008.

34.) Schikanierung
Das Ehepaar Galapon wurde laut Karapatan von Angehörigen der philippinischen Armee in Nueva Ecija im März 2008 vielfach belästigt und schikaniert. Der Eheman Janneber Galapon ist Mitglied der basischristlichen Gemeinschaften in der Provinz. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 3. Juni 2008.

33.) Mord
Der auf Kaution freigelassene politische Häftling Ronald Sendrijas wurde am Donnerstag, den 17. Januar 2008 von bewaffneten Motorradfahrern in Bohol erschossen. Er hatte mehrfach vorher Morddrohungen erhalten, weil er sich politisch und zivilgesellschaftlich engagiert hatte. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 19. Dezember 2007.

32.) Inhaftierung, Folter und versuchte Tötung
Der Bauer Renante Rumagos wurde am 12. Dezember in Monkayo in Compostela Valley von Scout Rangers abgeführt, mit Messerstichen schwer verletzt und für tot liegen gelassen. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 19. Dezember 2007.

31.) Bedrohung und Einschüchterung
Menschenrechtsverteidiger der Menschenrechtsorganisation Karapatan und anderer Organisationen, darunter Liza Serenio, die Vorsitzende von Karapatan Bohol, wurden am 21. Oktober 2007 vom Militär in Batuan auf Bohol massiv bedroht und eingeschüchtert, als sie als Beobachter an einer vom Militär anberaumten Schulung der Einwohner von Batuan teilnahmen. In der Schulung sollten die Einwohner zu einer Selbstverteidigung gegen die NPA veranlasst werden. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der
Eilaktion von Karapatan vom 13. August 2007.

30.) Mord und summarische Hinrichtung an drei Personen
Rodrigo "Bador" Siacor , Mitglied der linken Listenpartei ANAKPAWIS und Antonio Mercado, Funktionär der Zuckerarbeitergewerkschaft (NFSW-FGT) sowie Alano Clerigo, Unterstützer der Bauerngewerkschaft KMP wurden im August bzw. Oktober 2007 mutmaßlich von Militäragenten bzw. Angehörigen der Revolutionary Revolutionary Proletarian Army-Alex Boncayao Brigade (RPA-ABB), einer Abspaltung der NPA, der man eine Zusammenarbeit mit dem Militär nachsagt, in Negros Occidental getötet. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 23. Oktober 2007.

29.) Verschwindenlassen
Drei Mitglieder der linken Listenpartei ANAKPAWIS ,
Antonino D. Roda, Eric E. Buhain und Julius Sango  wurden am 3. August in der Provinz Zamboanga del Sur von 9 bewaffneten Männern, die mutmaßlich dem 53. Infanteriebataillons der Philippinischen Armee angehören, in Guipos abgeführt. Bis zum 13. August sind sie noch nicht wieder aufgetaucht.
Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 13. August 2007.

28.) Ermordung
Charlie Solayao, 50 Jahre alt, verheiratet mit 12 Kindern, stellvertretender Vorsitzender von Kadamay, einer Organisation städtischer Armer, wurde am 17. Juli 2007 in Tacloban City in Leyte von zwei maskierten Motorradfahrern erschossen.
Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 17. Juli 2007.

27. Außergerichtliche Hinrichtung
Mario "Mayong" Auxilio,
50 Jahre alt, Generalsekretär von Bayan Muna Bohol, wurde am 15. Juni 2007
in der Gemeinde Poblacion, Bien Unido, Bohol, niedergeschossen. Die Täter standen mutmaßlich mit dem 15. Infanteriebataillon der philippinischen Armee in Verbindung. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 18. Juni 2007.

26.) Massaker
Drei Zivilisten, Mitglieder der Bauerngewerkschaft KMP, wurden am 5. Mai 2007 in Negros Occidental mutmaßlich vom Militär während eines Gefechtes mit der NPA erschossen.  Das Militär behauptete, es habe sich um Kämpfer der NPA gehandelt.
Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 11. Mai 2007

25.) Verschwindenlassen
Abner L. Hizarsa, ehemaliger politischer Häftling, Mitglied der Gefangenenhilfsorganisation SELDA, wurde am 22. März 2007 von bewaffneten Männern in Subic in der Provinz Zambales entführt. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 30. März 2007

24.) Verschwindenlassen
Josephine Nogoy,
Mutter von zwei Monate alten Zwillingen, wurde am 27. März 2007 von 15 bewaffneten Männern in der Stadt San Jose in Tarlac abgeführt und ist seitdem verschwunden. Sie wurde von der Polizei verdächtigt, NPA-Mitglied zu sein. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 31. März 2007

23.) Außergerichtliche Hinrichtung
Cipriano Ligaspo, 43 Jahre alt, wurde am 14. März in Masapia, San Andres, Bunawan in der Provinz Agusan Del Sur von zwei nicht identifizierten Männern mit Gesichtsmaske erschossen. er wurde vom Militär verdächtigt, Sympathisant der NPA zu sein. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 21. März 2007.

22.) Summarische Hinrichtung
Carlito Getrosa,
Mitglied der Listenpartei Bayan Muna, wurde am 11. März 2007 in Pigcawayan in der Provinz North Cotabato, von einem bewaffneten Motorradfahrer erschossen. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 14. März 2007.

21.) Summarische Hinrichtung
Che Che Gandinao,
die gegenüber dem UN-Sonderberichterstatter Alston als Zeugin für den politischen Mord an ihrem Schwiegervater aufgetreten war, wurde von einem bewaffneten Mann auf einem Motorrad am 10. März 2007 in Misamis Oriental erschossen. Einzelheiten und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 11. März 2007.

20.) Ermordung
Felisa Timog Ocampo, Koordinatorin der Listenpartei Bayan Muna in Moron, wurde in Moron in der Provinz Bataan, am 2. März in der Gemeinde Moron von bewaffneten Männern auf einem Motorrad und in einem Auto getötet. Einzelheiten dazu und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 2. März 2007.

19.) Summarische Hinrichtung
Renato "Atong" Torrecampo Pacaide, 53 Jahre alt, Provinzkoordinator der Listenpartei Anakpawis und Generalsekretär einer Bauernvereinigung, wurde am 2. März in Digos City in der Provinz Davao del Sur von zwei bewaffneten Männern auf einem Motorrad erschossen. Einzelheiten dazu und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 2. März 2007.

18.) Verschwindenlassen
Felicidad Katalbas, 53 Jahre alt, Projektmitarbeiterin des Negros Rural Assistance Program, Inc. in Dumaguete, Negros Oriental, verschwand am 25. Januar spurlos in Kabankalan in Negros Occidental. Zeugen hatte gesehen, wie sie von Männern in Zivil in einen silbernen Van gezerrt wurde. Dazu die
Eilaktion.

17.) Summarische Hinrichtung
Dalmacio “Tatay Daki” Gandinao, 74 Jahre alt, Vorsitzender der Listenpartei Bayan Muna in der Provinz Misamis Oriental, wurde am 8. Februar 2007 in seinem Haus in Purok 7, Hanel, Poblacion Salay, Misamis Oriental, von einem bewaffneten Mann vor den Augen seiner Frau erschossen.
Einzelheiten dazu und Briefempfehlungen in der Eilaktion von Karapatan vom 10.Februar.

16.) Summarische Hinrichtung

Dominador de Luna, Führungspersönlichkeit von Bayan Muna, wurde in Catbalogan in Samar  am 29. Januar 2007erschossen. Dazu liegt eine Eilaktion von Karapatan vor

 

15.) Summarische Hinrichtung

Professor Jose Ma Cui, 53 Jahre alt, Gründungsmitglied von Bayan Muna, früher Vorsitzender und Direktor von KATUNGOD-EV, einer Partnerorganisation von Karapatan, Professor an der Universität der östlichen Philippinen in Catarman, Provinz Nordsamar, wurde am 19. Januar 2007 von zwei nicht identifizierten Männern auf Motorrädern erschossen. Dazu liegt eine Eilaktion von Karapatan vor.

 

14.) Summarische Hinrichtung

Am 31. Dezember 2006 wurde   Rodolfo “Ompong” Alvarado, eine Führungsperson der linken Listenpartei Bayan Muna in Ligao City in der Provinz Albay von vier nicht identifizierten Männern erschossen. Dazu liegt eine Eilaktion der Menschenrechtsorganisation Karapatan vor.

 

13.) Summarische Hinrichtung
Am 12. Dezember 2006 wurde der Menschenrechtsanwalt Gil Gojol von bewaffneten Motorradfahrern ermordet, ebenso sein Fahrer Danilo France. Er war früher Präsident der Anwaltskammer von Sorsogon und Anwalt der Gewerkschaftsorganisation ADLO-KMU. Die Menschenrechtsorganisation Karapatan hat dazu eine
Eilaktion verfasst.

 

12.) Illegaler Arrest
Acht Menschenrechtsverteidiger der Karapatan wurden am 23. August von angehörigen des 74. Infanteriebataillons illegal in Haft genommen und bedroht, als sie die Leiche einer  in einem Gefecht zwischen Armee und NPA getöteten jungen Frau untersuchen wollten.
Hier finden Sie die
Eilaktion der Karapatan dazu.

11.) Summary Execution
 
25th human rights defender killed in Negros Oriental, Philippines, 21 June 2006

10.) Summary Execution
UCCP Pastor killed in Nueva Ecija, Philippines, May 21, 2006

9.) Summary Execution
Peasant shot 47 times inside home in Agusan del Sur, Philippines on Apr. 5, 2006

8.) Enforced Disappearance
Youth Leader from Hacienda Luisita, Tarlac Missing since  Apr. 3, 2006

7.) Summary Execution
Another Hacienda Luisita labor leader shot dead in Tarlac

6.) Summary Execution
Peasant Leader shot dead in Bohol, Philippines

5.)
Summary Execution
Bayan Chairperson killed in Malolos, Bulacan, Philippines

4.) Summary Execution, Frustrated Killing, Threat/Harassment/Intimidation
Bayan Muna Member killed, while other co-members harassed in Nueva Ecija, Philippines

3.) Threat/Harassment/Intimidation, abduction, illegal arrest and enforced disappearance
Labor leader abducted, while former union leader is harassed by government soldiers in Bulacan, Philippines

2.) Abduction, Illegal Arrest and Enforced Disappearance
Barangay Officials abducted and victims of enforced disappearance in Nueva Ecija, Philippines

1.) Summarische Hinrichtung
Bauernführerin Ofelia Rodriguez in der Provinz Pampanga auf Luzon am 16. Januar 2006.

top


Publikationen von Amnesty International:

33.) Amnesty International Jahresbericht Philippinen 2010

32.) Offener Brief von Amnesty International Deutschland zur Wahl des philippinischen Präsidenten Benigno Aquino III.
In diesem offenen Brief gratuliert Amnesty Deutschland zur Wahl und macht dem Präsidenten Vorschläge für die ersten 100 Tage zur Verbesserung der Menschenrechtssituation. Open letter of Amnesty International Germany
to the newly elected President Benigno Aquino III with congratulations and proposals for improvement of human rights situation in the Philippines

31.) Presseerklärung von Amnesty International am 6. Mai 2010 zu den bevorstehenden Wahlen auf den Philippinen
Politische Gewalt beeinträchtigt die Wahlen auf den Philippinen am 10. Mai 2010. Mindestens 5 Kandidaten und 16 Wahlhelfer wurden in diesem Jahr bisher ermordet

30.) Öffentliches Statement von Amnesty International vom 21. April 2010
Philippinen - Die rechtliche Handhabung des Maguindanao Massakers  lässt  Besorgnis über das Rechtssystem aufkommen - Index: ASA 35/005/2010
Die Niederschlagung der Anklagen gegen zwei prominente Mitglieder des Ampatuan Clans, die der Beteiligung am Maguindanao Massaker im November 2009 angeklagt waren, drei Wochen vor den philippinischen Wahlen erweckt den Eindruck, dass Interessen der Politik den Vorrang vor Recht und Menschenrechten haben, erklärt Amnesty International. Das Maguindanao Massaker zeigt nur zu klar, dass lokale Politiker und ihre bewaffneten Gruppen zur Verfolgung ihrer politischen Interessen einfach 50 Menschen öffentlich töten können.

29.) Amnesty International begrüßt in einer Stellungnahme vom 31. März 2010
die Entscheidung der philippinischen Regierung, einer Resolution des UN-Sicherheitsrates zu folgen, den Schutz von Frauen in bewaffneten Konflikten sicher zu stellen. Dazu verkündete die Regierung am 26. März 2010 den Nationalen Aktionsplan (NAP) zu Sicherheit und Frieden für Frauen.

28.) Die Menschenrechtskommission der ASEAN Staaten versagt an der ersten Hürde.
Amnesty International drückt in einer Stellungnahme vom 30. März 2010 Enttäuschung darüber aus, dass die Menschenrechtskommission keine Individualbeschwerde behandelt.

27.) Öffentliches Statement von Amnesty International vom 9. Februar 2010.
In diesem Statement fordert Amnesty International die Präsidentschaftskandidaten für die Wahlen im Mai auf, ihre Einstellung zu den Menschenrechten zu erklären. Dabei geht es im Besonderen um den Widerruf der Genehmigung für den einsatz von Privatarmeen und Milizen bei der Aufstandsbekämpfung, um die Schaffung einer Kommission zur Verhinderung und Verfolgung von "Verschwindenlassen" und politischen Morden und um die Durchsetzung der UN-Prinzipien zum Schutz interner Flüchtlinge.

26.) Pressemitteilung von Amnesty International vom 8. Dezember 2009 zum Kriegsrecht in Maguindanao

25.) Pressemitteilung von Amnesty International vom 26. November 2009 zum Massaker in Maguindanao

24.) Pressemitteilung von Amnesty International vom 23. November 2009 zur Ermordung von mindestens 21 Zivilisten, darunter Journalisten, in Maguindanao, Mindanao

23.) Stellungnahme von Amnesty International zu den politischen Morden an  Reverend Father Cecilio Lucero, katholischer Priester und Menschenrechtsverteidiger, und an einem Führer des Volkes der Higaonon Datu Mampaagi Belayong: Philippines: Recent political killings raise fears for human rights defenders, AI Index: ASA 35/008/2009, 15. September 2009

22.) Amnesty International Bericht: Philippines: Shattered Lives - Beyond the 2008-2009 Mindanao Armed Conflict“ und deutsche Kurzfassung
Index: ASA 35/003/2009  August 2009

21.) Stellungnahme von Amnesty International zur bevorstehenden Rede an die Nation - SONA - von Präsidentin Arroyo
AMNESTY INTERNATIONAL, July 23, 2009
Philippines: AI urges President Arroyo to leave a positive legacy of human rights

20.) Stellungnahme von Amnesty International zur Serie von Bombenattentaten in Mindanao
AMNESTY INTERNATIONAL, July 7th 2009
Philippines: Multiple bombings in Mindanao are unlawful attacks on Civilians

19.) Amnesty International: Jahresbericht 2009 Philippinen
Infolge des erneut ausgebrochenen bewaffneten Kampfes wurden in den südlichen Philippinen mehr als 610.000 Zivilisten vertrieben und über 100 getötet. Die Friedensgespräche zwischen der Regierung und verschiedenen bewaffneten Gruppen waren unterbrochen. Die meisten Fälle extralegaler Tötungen und des "Verschwindenlassens" blieben ungelöst. Eine Kultur der Straflosigkeit förderte weiterhin die von Bürgerwehren begangenen Tötungen. Indigene Bevölkerungsgruppen setzten den Kampf für ihre Landrechte fort. Die Regierung kam unterdessen ihrer Verpflichtung nicht nach, die indigenen Volksgruppen vorher über die geplanten Bergbauprojekte in ihren traditionellen Siedlungsgebieten zu informieren und deren Zustimmung dazu einzuholen. Die Haftbedingungen waren weiterhin grausam, unmenschlich und erniedrigend. Minderjährige wurden in Jugendstrafanstalten misshandelt. (Stand: 31.12.2008)

18.) Amnesty International fordert in einer öffentlichen Erklärung vom 12. März 2009
eine Untersuchung und Beendigung der politischen Morde auf den Philippinen, nachdem in den letzten drei Wochen wieder drei Menschen getötet wurden. Es handelt sich um Eliezer Billanes, einen Umweltaktivisten zum Bergbau, Rebelyn Pitao, Lehrerin und Tochter eines Führers der Neuen Volksarmee NPA und Ernesto Rollin, einen Rundfunkjournalisten in Mindanao.

17.) Philippinen – Landraub zur Erschließung von Rohstoffen und Bodenschätzen
Vortrag von Dr. Jochen Range, Philippinenkoordinator der deutschen Sektion von Amnesty International, auf dem Seminar von Amnesty International, 10. bis 12. Oktober 2008 in Fulda, unter dem Titel: Weggeräumt - Wo das Recht auf ein Zuhause nichts wert ist.
Der Beitrag findet sich auch in leicht veränderter Form im Sonderheft des Asienhauses Focus Asien
32

16.) Amnesty International: Bericht zum Konflikt zwischen muslimischen Aufständischen der MILF und der philippinischen Armee in Mindanao
PHILIPPINES - Shattered Peace: the human cost of conflict in Mindanao
AI Index: ASA 35/008/2008 Amnesty International October 2008

15.) Amnesty International: Kampagnenpapier zur AI-Kampagne gegen Straflosigkeit bei politischen Morden und "Verschwindenlassen" : "WITNESSING JUSTICE – BREAK THE CHAIN OF IMPUNITY", July 2008, Index: ASA 35/003/2008
Dazu die deutsche Übersetzung: "Gegen Straflosigkeit – Für Gerechtigkeit"

14.) Amnesty International: Pressemitteilung vom 21. August 2008 zum Konflikt in Mindanao zwischen Regierungstruppen und moslemischen Aufständischen der Moro Islamic Liberation Front - MILF

13.) Lea Biason - Campaigner for Southeast Asia  of Amnesty International : Political killings, human rights and the peace process,
Auszug aus dem 
Tagungsbericht: „Politische Morde und Rechtsstaatlichkeit – Das Beispiel Philippinen“, 8-9 Mai 2008, Berlin, in FOCUS ASIEN 30

12.) Stellungnahme von Amnesty International zur Begutachtung der Menschenrechtssituation auf den Philippinen  der UN-Arbeitsgruppe Universal Periodic Review (UPR) vom 7. bis 18. April 2008.( siehe dazu auch die Vorlage der Regierung der Philippinen zum UPR-Prozess.)

11.) Mitteilung der ai-Philippinenkoordinationsgruppe: Menschenrechtsanwältin Solema Jubilan erschossen

10.) Pressemitteilung von ai vom 7. November 2007
 Aufruf zum Schutz der Brüder Manolo Raymond and Reynaldo Manalo wurden in Mindanao seit Februar 2006 als angebliche Aufstandsunterstützer in militärischer Haft gehalten und gaben an, 18 Monate lang gefoltert worden zu sein.
Seitdem  sie entkommen konnten, suchen sie Schutz bei den Gerichten, jetzt wieder am 8. November 2007. amnesty international fordert Zeugenschutz und ein
Strafverfahren gegen die Täter.

9.) Kurzinformation von amnesty international Deutschland zum EU-ASEAN-Außenminister-Treffen am 14./15.03.2007
     "ZUR MENSCHENRECHTSLAGE IN ASEAN-STAATEN", hier: Politische Morde auf den Philippinen

8.) Pressemitteilung von ai vom 23. Februar 2007: Philippines: All parties must act on political killings ahead of elections

7.) a.) Bericht von amnesty international zu politischen Morden, AI-Index : ASA 35/009/2006:
                Philippines - Political Killings, Human Rights and the Peace Process
            b.)
Deutsche Übersetzung des Berichtes
            c.)
Deutsche Kurzfassung zum Bericht
            d.) Memorandum zum Gespräch der ai-Generalsekretärin Irene Khan mit Präsidentin Arroyo in London am 15. Sept. 2006

6.) Pressemitteilung von ai  vom 15. August 2006: Philippinen: Politische Morde torpedieren möglichen Friedensprozess
        Entsprechende Pressemitteilung auf Englisch 

5.) Vergleichbare Information wie unter 13.)  findet man im Artikel aus der Augustausgabe des "wire - Amnesty International" als deutsche Übersetzung

4.) Pressemitteilung von amnesty international vom 25. Juli 2006 zu den politischen Morden auf den Philippinen
amnesty international erklärt anlässlich der Regierungserklärung zur Lage der Nation - SONA -  von Präsidentin Arroyo, die Regierung müsse konkrete Maßnahmen ergreifen, um die politischen Morde zu verhindern. Sie müsse auch mehr zur Verbesserung des Zeugenschutzes tun.
Deutsche Übersetzung der Pressemitteilung 

3.) Pressemitteilung der deutschen Sektion von amnesty international zur Abschaffung der Todesstrafe auf den Philippinen
Am 6. Juni beschloss der philippinische Kongress die Abschaffung der Todesstrafe. Dazu gab die deutsche Sektion von amnesty international am 7. Juni eine Pressemitteilung heraus. Außerdem gab amnesty international ein Erklärung zur Aufhebung der Todesstrafe (in englischer Sprache) heraus.

2.) Erklärung von amnesty international zur Umwandlung aller Todesurteile auf den Philippinen, AI-Index ASA 35/003/2006
amnesty international begrüßt erfreut die umfangreichste Umwandlung von Todesstrafen, die der Organisation bekannt ist, die am 15. April von Präsidentin Arroyo verkündet wurde. Diese Umwandlung betrifft wenigstens 1230 Todeskandidaten auf den Philippinen, die seit Wiedereinführung der Todesstrafe 1994 verurteilt wurden.

1.) Erklärung von amnesty international zur Menschenrechtslage auf den Philippinen am 8. März 2006
nach Aufhebung des Ausnahmezustandes.
AI Index: ASA 35/002/2006
Deutsche Kurzfassung:
amnesty international begrüßt die Aufhebung des Ausnahmezustandes durch Präsidentin Macapagal Arroyo am 3. März 2006. ai weist darauf hin, dass es jetzt an der Zeit ist, die Notwendigkeit der Beachtung der Menschenrechte auf den Philippinen erneut zu bekräftigen. ai erinnert die Philippinische Regierung daran, dass es fundamentale Rechte gibt, die auch im Ausnahmezustand ungeschmälert Gültigkeit haben müssen, entsprechend den internationalen Verträgen, die die Philippinen unterzeichnet haben. Dazu gehören die Rechte auf Leben, das Recht, nicht gefoltert zu werden und das Recht auf faire Gerichtsverfahren. Aber auch Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit dürfen nur in einer einem eventuellen Gefahrenzustand für den Staat angemessenen Weise eingeschränkt werden. In diesem Zusammenhang äußert amnesty international eine erhebliche Sorge über die Berichte über fortgesetzte Muster politischer Morde an Mitgliedern legaler linksgerichteter Organisationen im ganzen Land.

Vollständige deutsche Übersetzung der Erklärung

0.) Weitere Publikationen vor 2006

top


Externe Publikationen und Dokumente

 

Freedom House: Länderbericht  2009 zu den Philippinen
diese US-Amerikanische Organisation bewertet nach festgelegten Kriterien den Stand der bürgerlichen und politischen Freiheit in den Ländern der Welt. Die Philippinen werden als teilweise frei eingestuft. Auf einer Weltkarte kann man an verschiedenen Färbungen den jeweiligen Stand der Freiheit erkennen.

Pressemitteilung der UN Sonderberichterstatter Philip Alston und Philip La Rue am 2. Dezember 2009 zum Ampatuan Massaker in Maguindanao.
Press release of UN special rapporteurs Philip Alston and Philip La Rue on the Ampatuan massacre in Maguindanao.
Maguindanao massacre must be the start of a major reform process

 * * *

Pressemitteilung der EU vom 8. Oktober 2009 zur Zusammenarbeit der EU zu extralegalen Tötungenmit den Philippinen im Rahmen von EPJUST

 * * *

Bericht zur Lage der Nation (State of Nation Address - SONA 2009) durch Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo vom 27. Juli 2009
Sie hob die wirtschaftlichen Erfolge ihrer Regierung auch in der globalen Wirtschaftskrise hervor hervor. Nach Meinung vieler Kommentatoren enthielt die SONA nicht viel Neues. Auch äußerte die Präsidentin nicht eindeutig zu ihren Plänen nach Ende ihrer Präsidentschaft 2010. Weite Passagen der SONA sind in Pilipino gehalten.
Dazu auch
SONA 2007 und SONA 2008

 * * *

Follow-up zu den Empfehlungen zum Bericht von 2007  zu den politischen Morden auf den Philippinen
von Philipp Alston, UN-Sonderberichterstatter,
vorgelegt zur 11. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates im Juni 2009
In seinem Follow-up mahnt Alston energische Schritte der Regierung zu den benötigten strukturellen Reformen an,. insbesondere konzertierte Anstrengungen, die Schuldigen an den politischen Morden zu bestrafen. Allerdings merkt er an, dass die Anzahl der politischen Morde seit seiner Mission vor 2 Jahren dramatisch abgenommen habe. Außerdem sei die Menschenrechtskommission der Philippinen CHR deutlich gestärkt worden und habe ihre Glaubwrdigkeit bei der Untersuchung der Morde der Todesschwadronen in Davao gezeigt. Die Regierung fahre fort, neue Initiativen anzukündigen, um die Zahl der Morde zu vermindern und die Verantwortlichen zu identifizieren.

* * *

Bericht über Folter in den Philippinen
vorgelegt beim UN Komitee gegen Folter (CAT) zur 42. Sitzung vom 27. April bis zum 15. Mai 2009
durch einen Zusammenschluss philippinischer Nichtregierungsorganisationen "Joint Civil Society"

* * *

Abschlussbericht zu Menschenrechtsverletzungen im Goldbergbau
Sieben philippinische NGOs führten im April 2008 eine Fact Finding Mission im Ort Didipio in Nordluzon durch, um Vorwürfe zu untersuchen, dass die australische Firma OceanaGold beim Goldbergbau Menschenrechtsverletzungen an den indigenen Einwohnern begangen hat.
Ihr Bericht liegt hier vor.

* * *

Menschenrechtsbericht Philippinen 2008 US State Department
29 Seiten informativer kritischer Bericht des US Außenministeriums. Ein Muss für Menschenrechtsinteressierte.

* * *

Tagungsbericht: „Politische Morde und Rechtsstaatlichkeit – Das Beispiel Philippinen“
Political Killings and the Rule of Law, Conference Documentation, 8-9 May 2008, Berlin, Germany
Philipp Bück, Hannah Wolf (eds.)
FOCUS ASIEN 30, Schriftenreihe des Asienhauses

Über sechzig Zivilgesellschafter/innen, Regierungsvertreter/ innen, Kirchenvertreter/innen und interessierte Personen nahmen vom 8.-9. Mai an der Konferenz „Politische Morde und Rechtsstaatlichkeit – das Beispiel Philippinen“ in der katholischen Akademie in Berlin teil. Die Fachtagung war seit vielen Jahren die größte gesellschaftspolitische Tagung zu den Philippinen in Deutschland und wurde vom Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen veranstaltet.

 * * *

Zusammenfassender Bericht der International Crisis Group, einer Organisation zur Beobachtung und Behebung weltweiter Konflikte, zum Problem der Vermischung von Aufstandsbekämpfung und Terrorismusbekämpfung durch die gemeinsamen Aktionen der US und der philippinischen Armee gegen die Abu Sayyaf in Mindanao. In dem angeführten Bericht findet man auch diesen link zum vollständigen Bericht.

 * * *

Bericht der EU-Expertenmission,
die auf Einladung der philippinischen Regierung im Juni/Juli 2007 die Philippinen besucht hat, um Vorschläge zu erarbeiten, wie die philippinische Regierung die außergerichtlichen Hinrichtungen beenden kann.

 * * *

Vorlage der Regierung der Philippinen zur Menschenrechtssituation auf den Philippinen zur Begutachtung der  der UN-Arbeitsgruppe Universal Periodic Review (UPR) vom 7. bis 18. April 2008.

* * *

Zu UPR gibt es in einer Presseerklärung eine Stellungnahme von Human Rights Watch unter dem Titel :
Philippines: Justice Absent in Killings and ‘Disappearances’ - Government Under Review at UN Human Rights Council

* * *

Abschlußbericht zu den politischen Morden auf den Philippinen von Philipp Alston, UN-Sonderberichterstatter
Im Februar besuchte Philipp Alston, UN-Sonderberichterstatter für außergerichtliche Hinrichtungen, die Philippinen. In seinem vorläufigen Abschlussbericht im Februar gab er Empfehlungen an die philippinische Regierung zur Beendigung und Aufklärung der politischen Morde. Er benannte auch die mutmaßliche Verwicklung des philippinischen Militärs in die politischen Morde. Jetzt liegt der ausführliche Bericht über seine Mission vor.

Bericht der Free Legal Assistance Group FLAG zur Erfüllung der Forderungen von Alston
FLAG stellt in einem ausführlichen Bericht fest, dass es keinen substantiellen Fortschritt bei der Erfüllung der Forderungen des UN-Sonderberichterstatters Alston zu den außergerichtlichen Hinrichtungen auf den Philippinen gibt, wenn auch 2008 ein Rückgang der Anzahl politischer Morde zu verzeichnen ist. Dieser Mangel an Fortschritt ist laut FLAG verständlich, wenn man bedenkt, dass eine der Schlüsselfiguren des Arroyo-Kabinetts, Justizminister Raul Gonzales, Alston und seinen Bericht angriff und verächtlich kommentierte.

* * *

Der Melo-Bericht
Der Bericht der Melo-Kommission zur Untersuchung der politischen Morde wurde Präsidentin Arroyo im Januar 2007 übergeben. Er wurde zunächst nicht veröffentlicht, weil die Regierung ihn für vorläufig erklärte. Präsidentin Arroyo beauftragte die Kommission, ihre Arbeit fortzuführen. Auf vielfachen Druck wurde der
Melobericht der Öffentlichkeit bekannt gegeben.

* * *

Human Rights Watch: Bericht zu politischen Morden in den Philippinen vom 28. Juni 2007
The Philippines - Scared Silent - Impunity for Extrajudicial Killings in the Philippines

Die philippinische Regierung sollte aggressiv Mitglieder von Sicherheitskräften anklagen, die für Hunderte außergerichtlicher Hinrichtungen in den letzten Jahren verantwortlich waren, fordert der 84-seitige Bericht von Human Rights Watch. Der Bericht stützt sich auf mehr als hundert Interviews und zeigt detailliert die Verwicklung der Sicherheitskräfte der Regierung in die Morde oder das Verschwindenlassen von Mitgliedern linker politischer Parteien und Nichtregierungsorganisationen, Journalisten, Kirchenleuten und Aktivisten gegen Bergbau und für Landreform. Bisher hat es noch keine Verurteilung von Mitgliedern der Streitkräfte gegeben, die in außergerichtliche Hinrichtungen verwickelt waren.

 * * *

Human Rights Watch: Bericht zu terroristischen Attentaten in den Philippinen vom Juli 2007
“Lives Destroyed” - Attacks on Civilians in the Philippines

Human Rights Watch untersucht in diesem Bericht eine Reihe terroristischer Attentate von 2001 bis 2007, vornehmlich durch die islamistischen Gruppen Abu Sayyaf und Rajah Solaiman Movement (RSM), die zum Tod von mehr als 1700 Zivilisten geführt haben. Beide Gruppen haben Bindungen an die indonesische Terrorgruppe Jemaah Islamiya. Der philippinischen Regierung und der Justiz wirft HRW vor, dass sie die Verfahren gegen bereits inhaftierte Täter nicht entschlossen genug vorangetrieben haben. Durch die Verzögerungen, verantwortet durch ein unfähiges Justizsystem, sind sicherlich unnötig viele Opfer unter unschuldigen Zivilisten zu beklagen. Der Bericht endet mit Empfehlungen an die philippinische Regierung, die MILF, die Gruppen Abu Sayyaf, RSM und Jemaah Islamiya, sowie die US-Regierung als Partner der philippinischen Regierung im Kampf gegen den Terrorismus.

 * * *

Task Force Detainees of the Philippines (TFDP):
Erklärung zum Antiterrorismus Gesetz "Human Security Act" , Republic Act RA 9372

Die Menschenrechtsorganisation TFDP stellt in ihrer Erklärung fest, das Antiterrorismusgesetz der Philippinen, das seit 15. Juli 2007 in Kraft ist, verletze die Grundrechte (Bill of Rights) der Verfassung. Unter anderem kann ein Terrorismusverdächtiger ohne Haftbefehl, aber auch sogar ohne die formulierten Voraussetzungen zu einer Haft ohne Haftbefehl, verhaftet werden. Das Gesetz verletze auch das Recht auf Privatsphäre. Die Ausdehnung der Haftperiode (ohne Kontakt und gerichtliche Prüfung) für Terrorverdächtige von 36 Stunden auf drei Tage vervielfache die Gefahr der Folter in der Haft.
Die TFDP erklärt:
"Wir stellen kategorisch fest, dass wir gegen alle Akte sind, die Menschen terrorisieren und die gegen die Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens gerichtet sind. Daher sind wir der festen Überzeugung, dass der Kampf gegen den Terror nicht auf Kosten der Verletzung der Menschenrechte erfolgen darf. Die Regierung mag glauben, dass sie durch das Antiterrorgesetz ihre Pflicht zum Schutz unserer Sicherheit erfüllt, aber die Frage ist jetzt, wer uns gegen den Machtmissbrauch und die Tyrannei unserer Regierung schützt."

 * * *

Wortlaut des Antiterrorismusgesetzes "Human Security Act",  Republic Act 9372
Das Gesetz unter dem Namen Human Security Act ist seit 15. Juli 2007 in den Philippinen in Kraft ist. Es ist sehr umstritten, weil angeblich auch viele Regelungen sehr unscharf sind, so dass dem Missbrauch zur Unterdrückung politischer Opposition Tür und Tor geöffnet sei. Zu den Kritiker gehören auch namhafte Juristen und Menschenrechtsorganisationen wie Task Force Detainees of the Philippines, Karapatan und Human Rights Watch.
 


Adressen
Adressenliste zu den Philippinen
oder: Link zur Regierungswebsite mit vollständiger Kabinettsliste: hier


Kontakt und Anfragen:

Dr. Jochen Range, Artilleriestr. 35, 52428 Jülich
Tel/Fax: 02461-8392
Email:
amnesty-philippinen(at)t-online.de

sowie:
Impressum

 

top


Externe Quellen, Pressezitate und Ähnliches ab 2008:
(amnesty international teilt nicht notwendigerweise die dort geäußerten Einschätzungen und übernimmt keine Verantwortung für externe links nach Maßgabe der Haftung für Links..)
Quellen vor 2008 siehe im Archiv.

Anmerkung: Bei den Zitaten aus philippinischen Zeitungen handelt es sich um die Internetausgaben, wenn es nicht anders vermerkt ist.
Verwendete Abkürzungen: PDI= Philippine Daily Inquirer, MT= Manila Times, SunStar = Sun.Star Network of Community Newspapers - Philippines

BLOG: Ab April 2009 ausführlichere aktuelle Pressezitate auch in http://amnesty-philippinen.blogspot.com

Der zukünftige Präsident Benigno Aquino will politische Morde beenden
Der voraussichtlich zum Präsidenten gewählte Benigno Aquino lll erklärte am 31. Mai 2010 beim Treffen mit Botschaftern der EU, darunter auch der EU-Botschafter Alistair McDonald, er wolle die politischen Morde zu einem Ende bringen. Die Verantwortlichen dafür müssten verurteilt und ins Gefängnis gebracht werden. Hauptgesprächspunkte des Treffens waren laut PDI vom 1. Juni 2010 die Menschenrechte, der Friedensprozess und ausländische Investitionen. Die EU hatte immer wieder zu einem Ende der Kultur der Straflosigkeit aufgerufen, wobei viele der mutmaßliche Täter von politischen Morden unter den Sicherheitskräften der Philippinen zu suchen seien.

* * *

Philippinen bitten nach Tropensturm Ketsana um internationale Hilfe
Die Regierung der Philippinen hat wegen der schweren Überschwemmungen nach Tropensturm Ketsana um internationale Hilfe gebeten, berichtete der Evangelische Pressedienst epd am 30. September 2009. Am Dienstag stieg die Zahl der Toten in den Philippinen auf 240. Mehr als 450.000 Menschen mussten vor den Wassermassen fliehen. 380.000 konnten nur in völlig überfüllten Notunterkünften unterkommen.
Spendenmöglichkeiten finden Sie im Internet. Eine Möglichkeit zur Spende wäre bei Ärzte ohne Grenzen, Spendenkonto 97097, BLZ 37020500, Kontakt zum Spenderservice hier. Ärzte ohne Grenzen ist auf einen Noteinsatz vorbereitet.
Ein Team, bestehend aus medizinischem und logistischem Personal evaluiert gegenwärtig die Lage in Rizal, einer der am stärksten betroffenen Regionen nahe der Hauptstadt Manila.

* * *

Katholische Bischofskonferenz der Philippinen CBCP kritisiert SONA
Nach einem
Bericht des PDI am 28. Juli 2009 äußerte sich der Präsident der philippinischen katholischen Bischofskonferenz,  Erzbischof Angel Lagdameo, kritisch zur Rede von Präsidentin Arroyo zur Lage der Nation - SONA. Die SONA handle nicht von den Millionen, die unter Hunger, fehlender Schulbildung, Arbeitslosigkeit, Heimatlosigkeit und Krankheit litten.

* * *

 Interministerielle Arbeitsgruppe IALAG aufgelöst
Die Inter-Agency Legal Action Group IALAG wurde am 15. Mai 2009 aufgelöst. Das ist aus einem Bericht des Internetmagazins Bulatlat vom 13. Juni 2009 zu entnehmen. Dies sei ein Entgegenkommen gegenüber dem UN-Sonderberichterstatter Philip Alston, der die Auflösung gefordert hatte, erklärte Exekutivsekretär Ermita für die Regierung. Die IALAG war 2006 als eine Arbeitsgruppe aus verschiedenen Regierungsagenturen und Ministerien geschaffen wurden und sollte die Arbeit der Polizei speziell bei der Aufstandbekämpfung unterstützen. Kritiker und Menschenrechtler aber erklärten, ihre Aufgabe sei vor allem die Fabrizierung von falschen Anklagen gegen linke Oppositionelle gewesen. Die Auflösung sei nur ein äußerlicher Schritt zur Beruhigung der kritischen Stimmen, die Diffamierung von Oppositionellen durch fabrizierte Anklagen aber gehe weiter.

 * * *

Philippinische Regierung lobt Alston für Follow-up beim Menschenrechtsrat
Der Malacanang zitiert Prof. Philipp Alstons follow-up vor dem Menschenrechtsrat der UN zu den politischen Morden in den Philippinen als Beweis für den Fortschritt der Regierung bei der Bekämpfung der politischen Morde. Die ist in einer Pressemitteilung der Regierung vom 4. Juni 2009 nachzulesen. Alston ist Sonderberichterstatter der UN zu außergerichtlichen Hinrichtungen.

 * * *

Drei Menschenrechtsanwälte beantragen eine Verfügung gemäß Amparo
Laut einem Bericht des PDI vom 18. Juni 2008 beantragten drei Menschenrechtsanwälte und ein Kolumnist des Inquirer in Davao gerichtlichen Schutz durch eine Verfügung gemäß Amparo (writ of Amparo), weil sie auf einer geheimen Liste zur Schlachtordnung des Militärs als Militante abgestempelt seien. Das bringe sie in höchste Gefahr. Satur Ocampo, Abgeordneter der linken Listenpartei Bayan Muna, habe ihre Auflistung in der "order of battle" des Militärs aus einer zuverlässigen Quelle in Militärkreisen erfahren.

 * * *

Hunderttausende Flüchtlinge in Mindanao
Beim Wiederaufflammen der Kämpfe zwischen der moslemischen Befreiungsarmee MILF und der philippinischen Armee sind hunderttausende Menschen aus dem Kampfgebieten geflohen. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR spricht von einer humanitären Katastrophe, berichtet tagesschau.de am 15. Juni 2009.

 * * *

EU und Amnesty International rufen zu einem Ende der politischen Morde auf
Botschafter Alistair MacDonald von der Europäischen Kommission verdammte laut PDI vom 16. März 2009 den Mord an Rebelyn Pitao, der Tochter des NPA-Kommandanten Leoncio Pitao. Er wies weiter darauf hin, dass das Europaparlament am 12. März 2009 eine Resolution an die philippinische Regierung verabschiedet habe, den Morden an Aktivisten, Gewerkschaftern, Journalisten und Religionsführern ein Ende zu setzen. Auch Amnesty International hat wieder die philippinische Regierung gedrängt, die politischen Morde zu beenden.

 * * *

Friedensgespräche mit Kommunisten in Aussicht
Avelino I.Razon, Friedensberater von Präsidentin Arroyo, sieht die Chancen für eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Regierung und Nationaldemokratischer Front bzw. Kommunistischer Partei und NPA wachsen. Das berichtet der  Philippine Daily Inquirer vom 1. März 2009. Razon erklärte, die Regierung habe ihre Vorbedingung eines Waffenstillstandes aufgegeben. Auch die NDF sei von ihren ursprünglich 13 Forderungen abgerückt. Jetzt seien nur noch vier Vorbedingungen genannt.

 * * *

Menschenrechtskommission CHR untersucht Morde in Davao
Der Philippine Daily Inquirer berichtet in seiner Ausgabe vom 15. Februar 2009, dass die philippinische Menschenrechtskommission CHR die Morde im Vigilantenstil an Kriminellen in Davao untersucht. Die Vorsitzende der CHR, Leila de Lima, erklärte, es werde eine öffentliche Untersuchung der Morde, vermutlich begangen durch Todesschwadronen, die sogenannten Davao Death Squads. Leila de Lima, äußerte laut Philippine Daily Inquirer vom 30. März 2009 größte Besorgnis an der öffentlichen Akzeptanz dieser Morde. Nach Berichten lokaler Medien soll es sich seit Januar 2009 um 31 Morde handeln. Immer wieder tauchen Gerüchte auf, dass Bürgermeister Duterte von Davao die Todesschwadronen heimlich unterstützt, obwohl er es abstreitet. Allerdings erklärte Duterte laut einem anderen ausführlichen PDI-Bericht vom 15. Februar sinngemäß: "Wenn Du in meiner Stadt ein Krimineller bist, bist Du ein legitimes Ziel für einen Mord".
Die philippinische Anwaltorganisation FLAG erklärte in ihrem Bericht zum Stand der Erfüllung der Forderungen des UN-Sonderberichterstatters Alston zu den politischen Morden auf den Philippinen: Die Morde durch Todesschwadronen in Davao haben dramatisch zugenommen: 116 im Jahre 2007, 269 im Jahr 2008 und vom ersten bis zum 22. Januar 2009 sind es bereits 28 Morde.

 * * *
 
Friedenskommission abgeschafft    

Die philippinische Präsidentin Arroyo hat laut aktuell!!Asia vom 8.9.2008 die Friedenskommission, deren Ziel die friedliche Beilegung des Konflikts mit den nach Unabhängigkeit strebenden muslimischen Rebellen war, abgeschafft. Außerdem erklärte Arroyo laut aktuell!!Asia, dass die Regierung einen umstrittenen Friedensplan mit der Moro-Befreiungsfront (MILF) nicht unterzeichnen werde. Ursprünglich sollte der Konflikt auf dem Verhandlungsweg beigelegt werden. Es wird nun befürchtet, dass die Regierung eine Militäroffensive gegen die Rebellen starten wird.

 * * *

Morddrohungen gegen Menschenrechtsverteidiger in Cebu
Karapatan Central Visayas informiert in einer Pressemitteilung vom 25. August 2008, dass Menschenrechtsverteidiger in Cebu Morddrohungen per SMS erhielten. Karapatan vermutet hinter diesen Drohungen Angehörige des militärischen Geheimdienstes.

* * *

Schwere Kämpfe auf Mindanao
Die Frankfurter Rundschau online am 12.08.2008 berichtet  über Gefechte zwischen der "Moro Islamischen Befreiungsfront" (Milf) und philippinischen Regierungstruppen auf der Insel Mindanao. Bereits am 10. August wird über 80.000 Flüchtlinge von Zivilisten aus den Kampfgebieten berichtet, mittlerweile sind es 130.000. Die aufständischen Muslims kämpfen um die Einhaltung eines Abkommens mit der Regierung über eine Erweiterung der Autonomie für die moslemische Bevölkerung im Süden.

* * *

Human Rights Watch fordert besseren Schutz durch die philippinische Regierung für Haushaltshilfen in Saudiarabien
Human Rights Watch forderte laut PDI vom 15.07.2008 die philippinische Regierung auf, mehr Anstrengungen zu unternehmen, um den eine Million philippinische Haushaltshilfen in Saudiarabien bessere Arbeitsbedingungen und besseren Rechtsschutz zu verschaffen. Die Staaten in Asien, die viele Arbeitskräfte in den Mittleren Osten exportierten, wie die Philippinen, Indonesien und Sri Lanka, sollten enger zusammenarbeiten. Die Philippinen könnten eine führende Rolle übernehmen. Viele der OFW (Over Seas workers) in Saudiarabien lebten laut einem gerade veröffentlichten 133.seitigen Bericht von HRW unter Sklaverei-ähnlichen Bedingungen und seien auch sexuellem Missbrauch ausgeliefert.

* * *

US Gewerkschaftsverband befragt Philippinen wegen Tötung von Arbeiterführern
Der US Gewerkschaftsverband USTR will laut PDI vom 10. Juli 2008 eine eingehende Untersuchung der Philippinen wegen möglicher Verletzung internationaler Arbeitsstandards erreichen. Besonders in den Sonderwirtschaftszonen, in denen Gewerkschaften und Streiks verboten sind, hat diese Politik möglicherweise zur Zunahme der Morde an Arbeiterführern zwischen 2001 und 2007 geführt.

* * *

EU und Philippinen gehen gemeinsam die außergerichtlichen Hinrichtungen an
In einer Presseerklärung der Europäischen Kommission vom 4. April 2008 begrüßt Alistair MacDonald, EU Botschafter und Vorsitzende der Mission der EU auf die Philippinen im Juni/Juli 2007 zu den politischen Morden, dass die Regierung die Vorschläge der EU zur Beendigung der politischen Morde angenommen hat. Er weist weiter darauf hin, dass bedauerlicherweise noch kein Verantwortlicher für die Morde an politischen Aktivisten verurteilt worden ist, hebt aber hervor, dass die Anzahl der außergerichtlichen Hinrichtungen zurückgegangen ist. Er weist weiter auf ein EU-Programm zur Verbesserung des philippinischen Justizsystems und zur Menschenrechtserziehung bei Polizei und Militär hin, das in diesem Jahr noch gestartet werden soll. Die Vorschläge, die die Expertenmission der EU im vorigen Jahr erarbeitet hat, sind in dem Bericht der Mission auf
der Website www.delphl.ec.europa.eu zu finden.

* * *

NPA will Beteiligte an Bergbau bestrafen
Die NPA hat laut PDI vom 31. März 2008 Strafaktionen gegen die Firma Sagittarius Mines Inc. in Süd Cotabato angekündigt. Auch prominente Personen und Regierungsangestellte, die der Bergbaufirma geholfen haben, in der Provinz Fuß zu fassen, sollen in die Strafaktionen einbezogen werden. Der Grund der Bestrafung sei die "Ausplünderung unseres Vaterlandes" und die Zerstörung der Umwelt.

* * *

EU-Botschafter lobt Wirtschaftswachstum der Philippinen
PDI vom 30. März 2008 berichtet, der Botschafter der EU in Manila habe das Wirtschaftswachstum der Philippinen gelobt. Außerdem lobte der Botschafter die signifikante Abnahme der außergerichtlichen Hinrichtungen und des "Verschwindenlassens.

* * *


 

Externe Informationen und Zeitungsartikel vor 2008 im Archiv

top


Archiv

Hintergrundberichte, Länderinformationen, Themensammlungen und Zeitungsartikel vor 2008


Nützliche Links:

amnesty international : Deutsche Sektion www.amnesty.de
amnesty international : Internationale website www.amnesty.org
TFDP: Philippinische Menschenrechtsorganisation (wichtig!): www.tfdp.net
PREDA : Philippinische NGO gegen Kindermissbrauch: www.preda.org
Philippinische Tageszeitung Philippine Daily Inquirer: www.inquirer.net
Philippinische Tageszeitung Sun.Star www.sunstar.com.ph/
Philippinische Tageszeitung Manila Times www.manilatimes.net/
Aktion Wasserbüffel e.V. (NRO, arbeitet zu Philippinen): www.aktion-wasserbueffel.de
Philippinenbüro im Asienhaus: www.asienhaus.de/philippinenbuero
Pressesekretariat der philippinischen Präsidentin: www.ops.gov.ph
Philippinische Landkarten: www.lib.utexas.edu/maps/philippines.html
NRW Länderforum Philippinen http://eine-welt-netz-nrw.de/wiki_03/doku.php
Projekt zur Menschenrechtsbeobachtung - (IPON) www.ipon-philippines.org
 
Blog zu Menschenrechte Philippinen (Ergänzung dieser website) http://amnesty-philippinen.blogspot.com

Seit November 2001 haben       Besucher unsere Seite besucht


amnesty international benötigt Spenden für die Arbeit zu Menschenrechten
Wir als Philippinenkoordinatoren arbeiten ehrenamtlich. Wenn Sie der Philippinen-Koordinationsgruppe von amnesty international zugunsten der Philippinenarbeit eine Spende zukommen lassen möchten, tragen Sie bitte in die Spenden- bzw. Fördererformulare als Empfänger unsere Gruppennummer ein: 2235
Formular zum Spenden
Förderformular

 


Mitglied werden bei amnesty international? Dann klicken Sie hier!
oder:
Wenn Sie an der Mitarbeit speziell zu den Philippinen interessiert sind, senden Sie uns eine Email an:
amnesty-philippinen(at)t-online.de


top

Rechtlicher Hinweis:
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) in Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.
Hiermit distanzieren wir uns ohne spezielle Bewertung ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf unserer website.

Siehe auch unter Haftung für Links